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Bitkom: Corona-Krise baut Vorbehalte gegenüber Digitalisierung ab

Corona sei ein Aufruf, digitale Technologien viel öfter auszuprobiere, meint der Verband Bitkom
© Foto: stadtratte/stock.adobe.com

Unter dem Druck der Corona-Krise haben viele Unternehmen verstärkt auf digitale Technologien gesetzt, dies sorgte für Lerneffekte, aber auch für Überforderung, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.


Datum:
18.05.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Als eine Folge der Corona-Pandemie haben viele Unternehmen Arbeitsabläufe und Geschäftsmodelle verändern müssen, gleichzeitig kam es auch zu Lerneffekten an der Unternehmensspitze, wie der Digitalverband Bitkom berichtet. Demnach haben acht von zehn Managern durch Corona neue Technologien ausprobiert (82 Prozent) und dabei nach eigener Aussage viel über Digitalisierung gelernt (80 Prozent). Ebenso viele (82 Prozent) räumen ein, dass die Corona-Pandemie ihre persönlichen Vorbehalte gegenüber der Digitalisierung abgebaut habe.

Allerdings gab auch etwa jeder Zweite (47 Prozent) zu, sich manchmal überfordert zu fühlen, weil häufiger über digitale Themen gesprochen wird, von denen sie selbst nicht so viel verstehen. Das gilt vor allem für kleinere Unternehmen mit 20 bis 99 Beschäftigten, dort liegt der Anteil sogar bei 50 Prozent.

Wunsch, wieder weniger digital zu arbeiten

An der Spitze fast jedes fünften Unternehmens (19 Prozent) gibt es den Wunsch, nach der Corona-Pandemie wieder weniger digital zu arbeiten als heute. Auch hier könnten kleinere Unternehmen wieder stärker in alte Muster zurückfallen als große. Bei den Unternehmen mit 20 bis 99 Beschäftigten sind es 21 Prozent, bei denen mit 100 bis 499 Beschäftigten nur 15 Prozent und unter den Großunternehmen ab 500 Beschäftigten ist es sogar nur rund jedes Zehnte (11 Prozent), in dem wieder verstärkt analog gemanagt wird.

„In der Corona-Pandemie wurden Unternehmen gezwungen, Homeoffice einzuführen und Prozesse zu digitalisieren – und sehr viele haben dabei bemerkt, dass dies nicht nur eine Notoperation ist, sondern grundsätzliche Vorteile bringt“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Corona ist ein Aufruf, digitale Technologien viel öfter auszuprobieren und ihre Chancen zu entdecken – auch wenn uns keine globale Krise zum Handeln zwingt.“

Bitkom hatte 502 Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer, Vorstände und Digitalisierungsverantwortliche von Unternehmen mit 20 oder mehr Beschäftigten in Deutschland befragt.

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