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Busförderung: Bundesverkehrsministerium startet zweite Förderrunde

Dieses Mal habe man bewusst die mittelständischen Unternehmen im Blick, sagte Bundesverkehrsminister Wissing
© Foto: Bundesregierung/Jesco Denzel

Mit einem zweiten Förderaufruf setzt das Bundesverkehrsministerium die Umstellung von Bussen auf alterative Antriebe fort. Nach den Worten des Bundesverkehrsministers hat man dieses Mal besonderes die mittelständischen Busunternehmen im Blick.


Datum:
24.05.2022
Autor:
Thomas Burgert
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Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) hat eine zweite Runde der Förderung zur Umstellung auf Busse mit alternativen Antrieben und der zum Betrieb notwendigen Infrastruktur gestartet. Nach dem ersten Förderaufruf im vergangenen Jahr können seit dem 23. Mai wieder Skizzen für die Beschaffung von Bussen mit alternativen Antrieben eingereicht werden, teilte das Ministerium mit.

Gefördert wird laut BMDV die Beschaffung von Bussen mit alternativen Antrieben. Dazu gehören Batteriebusse (inklusive Batterie-Oberleitungsbusse), Brennstoffzellenbusse (inklusive Busse mit Brennstoffzellen als Range-Extender) und Biomethanbusse. Ebenfalls gefördert wird die Umrüstung, sofern dies „günstiger oder kein Modell am Markt verfügbar ist“. Die zum Betrieb notwendige Lade-, Betankungs- und Wartungsinfrastruktur wird ebenfalls finanziell gefördert.

Skizzen können bis zum 15. Juli eingereicht werden

Skizzen zum Vorhaben können ab dem 23. Mai 2022 bis zum 15. Juli 2022 über die Bewerbungsplattform easy-online eingereicht werden. Als Kriterien für eine Berücksichtigung im Antragsverfahren werden laut BMDV unter anderem der Anteil der Gesamtflotte, der auf alternative Antriebe umgestellt werden soll und die voraussichtliche CO2-Vermeidung einbezogen. Die eingegangenen Skizzen werden separat für die unterschiedlichen Antriebssysteme betrachtet, wobei es eine Obergrenze an zu beantragenden Fördermitteln je Vorhaben geben wird.

„Um unsere Klimaschutzziele im Verkehr zu erreichen, brauchen wir CO2-neutrale Technologien im Verkehr. Daher unterstützen wir die Nahverkehrsunternehmen bei der Umstellung auf alternative Antriebe und bei der Versorgung mit entsprechender Infrastruktur. Dafür haben wir bis 2024 insgesamt 1,25 Milliarden Euro eingeplant. Unser Ziel: bis 2030 soll jeder zweite Stadtbus elektrisch fahren. Dem wollen wir mit dem zweiten Förderaufruf ein weiteres Stück näherkommen und haben dieses Mal bewusst die mittelständischen Unternehmen im Blick“, sagte Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP).

Vergabe im wettbewerblichen Verfahren

Die Vergabe der Fördermittel erfolgt in einem wettbewerblichen Verfahren. Der erste Förderaufruf zur Beschaffung von Batterie-, Brennstoffzellen- und Biomethanbussen fand im letzten Jahr statt. Die Zahlen zeigen laut BMDV, dass die Verkehrsunternehmen auf den Klimaschutz setzen. Mit einem Marktpotenzial von über 5000 Bussen war die Nachfrage beim ersten Aufruf laut BMDV sehr hoch. Erste Förderbescheide für 1700 Busse wurden durch Bundesminister Wissing im April 2022 übergeben. Weitere Bescheide sollen zur Jahresmitte folgen.

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