Der dreimillionste Fahrgast sowie der davor und danach erhielten ein kleines Geschenk, ebenso Busfahrer Cengiz Keskin, der in diese Nacht auf der Linie N 1 seine Runden zog. Vor fast genau 20 Jahren, am ersten Novemberwochenende im Jahr 1990, ging das SSB-Nachtbusnetz an den Start. Neun Linien unter den eigenständigen Bezeichnungen N1 bis N9 bildeten den Grundstock, heute ergänzt durch die N11. Über 300 Haltestellen mit dem charakteristischen Logo eines hellen Ringes auf dunkelblauem Grund gehören seither zum Nachtbusnetz. Das Prinzip der Nachtbuslinien unterscheidet sich von dem der regulären Buslinien der SSB. Während jene die gleiche Strecke hin und zurück bewältigen, bilden die Nachtbuslinien ab der zentralen Abfahrtshaltestelle Schlossplatz jeweils einen großen Ring, so dass mehrere Stadtteile nacheinander angefahren werden und die meisten Haltestellen nur in einer Richtung vorkommen. Genügten am Anfang zweiachsige Busse, sind aufgrund der hohen Nachfrage seit über zehn Jahren Gelenkbusse im Einsatz. (ah)
Drei Millionen Fahrgäste bei den SSB-Nachtbussen
In der Nacht vom 19. auf den 20. November haben die Nachtbusse der Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) die magische Grenze von drei Millionen Fahrgästen durchbrochen.