In der Europäischen Union soll ein elektronischer Fahrzeugschein eingeführt werden. Noch in diesem Jahr wollen die Länder darüber abstimmen.
Der Vorschlag der EU-Kommission für eine geänderte Richtiglinie sieht vor, dass in den Mitgliedstatten freiwillig ein Fahrzeugschein auf Chipkarte eingeführt wird. Die Karte soll das Papierdokument ablösen. Das Ziel, das man in Brüssel hat, ist mehr Service für den Bürger, Kostenreduzierung bei staatlichen Behörden durch die Digitalisierung der Prozesse und Vorteile bei der Bekämpfung der Kriminalität.
Die Daten sollen auf dem Scheckkarten großen elektronischen Fahrzeugschein wie bisher sichtbar aufgedruckt und zugleich im Chip gespeichert. Neben Fahrzeugdaten können noch weitere Informationen gespeichert werden, beispielsweise die Ergebnisse der TÜV-Überprüfung oder Werte der ASU. An- und Ummeldungen der Fahrzeuge können auf der Zulassungsstelle schell und ohne Fehler verarbeitet werden. „Schätzungen zu Folge verringet sich die Beareitungszeit umd die Hälfte“ beschreibt Michael Nitz, Leiter der Division Industrie und Behörden bei dem Technologiekonzern Giesecke & Devrient, die Vorteile.
(bb, 12.9.03)