Der Auftrag umfasst laut Solaris Bus & Coach zwei Fahrzeugmodelle: den Urbino 12 hydrogen (neun Busse) und den Gelenkbus Urbino 18 hydrogen (zehn Busse). Diese wasserstoffbetriebenen Fahrzeuge sollen ab 2027 die Flotte des Betreibers in Krefeld erweitern. Die Busse werden mit Energie aus Wasserstoff-Brennstoffzellen angetrieben, die dann auf den elektrischen Antriebsstrang übertragen wird. Die 12-Meter-Fahrzeuge werden mit einem Zentralmotor mit einer Leistung von 160 kW ausgestattet sein, während die Gelenkbusse über einen 240-kW-Motor verfügen werden.
Kamerasysteme ersetzen konventionelle Spiegel
Die Fahrzeuge werden unter anderem mit Kamerasystemen ausgestattet, die herkömmliche Spiegel ersetzen. An Bord wird es zudem Lösungen zur Verbesserung der Barrierefreiheit geben, darunter Rampen und spezielle Plätze für Rollstühle. Wie bereits bei der vorherigen Bestellung von Wasserstoffbussen bei Solaris hat sich SWK Mobil Krefeld dafür entschieden, seine Flottenmanagementprozesse mit eSConnect zu unterstützen. Dieses vom Hersteller entwickelte Tool bietet Zugriff auf die Daten, die zur Bewertung der Fahrzeugleistung und zur Planung des weiteren Flottenbetriebs erforderlich sind.
Deutschland als wichtiger Markt für Wasserstoffbusse
Die Zusammenarbeit zwischen Solaris und SWK Mobil Krefeld reicht bis 2011 zurück. Dies ist zudem nicht der erste Auftrag dieses Betreibers für wasserstoffbetriebene Busse. Im Jahr 2023 entschied sich der Betreiber für den Kauf von zehn Solaris Urbino 12-Wasserstoffbussen, die 2025 ausgeliefert wurden. Bis heute hat Solaris nach eigenen Angaben über 800 Wasserstoffbusse ausgeliefert, die Fahrgäste in Dutzenden von Städten auf dem gesamten Kontinent befördern. Der deutsche Markt gehört zu den nachfragestärksten in diesem Segment – die Hälfte aller ausgelieferten Solaris Urbino-Wasserstoffbusse ging nach Deutschland.