In Nutzfahrzeugen soll die Ausrüstung mit einem vorausschauenden Notbremssystem und einem Spurhalteassistenten ab 2013 Pflicht sein, so ein Vorschlag der EU-Kommission. Nach ersten Schätzungen können in der EU jährlich circa 2.500 Menschenleben gerettet werden, wenn die Nutzfahrzeuge mit den in der Verordnung vorgesehenen Fahrerassistenzsystemen ausgerüstet werden. Davon entfallen circa 500 auf das ESP und je 1.000 auf das vorausschauende Notbremssystem und den Spurhalteassistenten entfallen. Außerhalb der EU soll es dadurch circa 2.000 bis 2.500 Verkehrstote weniger geben. Das Elektronische Stabilitätsprogramm soll für neue Pkw- und Nutzfahrzeugmodelle ab 2012 und für alle Neufahrzeuge ab 2014 vorgeschrieben werden. Gleichzeitig schlägt die EU-Kommission die obligatorische Ausrüstung von Kfz mit rollwiderstandsarmen Reifen und Reifendrucküberwachungssystemen vor, wodurch sich der Kraftstoffverbrauch und damit die CO2-Emissionen senken lassen. Dies sei ein wichtiger Beitrag zur Umsetzung der im Februar 2007 angenommenen Strategie zur CO2-Minderung. Außerdem sollen über 50 bestehende Richtlinien und über 100 Änderungsrichtlinien aufgehoben und soweit möglich durch UN-Regelungen ersetzt werden.
Neue Ausrüstungspflichten
Mehr Sicherheit für Kraftfahrzeuge, weniger Verkehrstote.