Der Freistaat Bayern hat volle Unterstützung von Bund und Ländern bei der Verkehrsministerkonferenz in Heidelberg für die Vorschläge zur weiteren Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Personenverkehr gefunden. Zeil: „Bund und Länder sind sich einig, dass das hohe Sicherheitsniveau weiter verbessert werden muss. Dazu brauchen wir eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Infrastrukturbetreibern, Verkehrsunternehmern, staatlichen Stellen und der Fahrgäste.“ Herrmann ergänzte, dass die zurückliegenden brutalen Gewaltdelikte in Einrichtungen des ÖPNV geeignete Maßnahmen erfordern, um die Sicherheit auf Bahnanlagen und in Fahrzeugen zu verbessern. Hierzu gehöre die Verbesserung der Videoüberwachung, aber auch die Erhöhung der Präsenz von Sicherheitskräften. „Besonders freut mich, dass auch die Verkehrsminister der anderen Länder darauf hinwirken wollen, Polizisten in Uniform künftig den gesamten öffentlichen Nahverkehr kostenlos nutzen zu lassen“, so Herrmann. Auf Vorschlag Bayerns formulierte die Verkehrsministerkonferenz einen Appell an Infrastruktur- und Verkehrsunternehmen, Sicherheitsinvestitionen in unternehmerischer Eigenverantwortung weiter zu verstärken. Zeil: „Der Bund hat sich bereit erklärt, hierüber mit seinem Unternehmen Deutsche Bahn zu sprechen.“
ÖPNV soll sicherer werden
Bayerns Verkehrsminister Martin Zeil und Innenminister Joachim Herrmann setzen neues Sicherheitskonzept durch.