Verdi und die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben mit den Verhandlungen über einen neuen Manteltarifvertrag begonnen. In der ersten Runde der aktuellen Verhandlungen hat die Gewerkschaft Verdi ihre Forderungen konkretisiert und ausgeweitet, teilte die BVG im Anschluss an die ersten Gespräche mit. Das Paket werde nun intern bewertet. Verdi selbst äußerte sich nicht zu den Gesprächen. Arbeitskämpfe kündigte die Gewerkschaft bisher nicht an.
Mindestruhezeit zwischen den Schichten
Verdi forderte unter anderem mehr Urlaubstage für die Mitarbeiter, eine Mindestruhezeit zwischen den Schichten von elf Stunden sowie mehr Urlaubsgeld mit Umwandlungsmöglichkeit in freie Tage. Ob und wie diese Punkte ausgeweitet wurden, blieb zunächst offen. Während sich die Tarifrunde im vergangenen Jahr um mehr Geld drehte, geht es dieses Mal um den Manteltarifvertrag. Dieser regelt vor allem die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten.