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Bushersteller: Daimler Truck ist nun unabhängig

Daimler Truck soll mit der Selbstständigkeit profitabler werden als bisher
© Foto: Daimler Truck

Die Aufspaltung von Daimler läuft bsiher ohne viel Aufhebens ab. Die Sparte für Nutzfahrzeuge steht nun auf eigenen Füßen und soll profitabler werden.


Datum:
07.12.2021
Autor:
dpa/ Thomas Burgert
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Daimler hat das Geschäft mit Bussen und Lkw in die unternehmerische Selbstständigkeit entlassen. Der Nutzfahrzeughersteller mit mehr als 100.000 Beschäftigten bestätigte frühere Ansagen, am Freitag, 10. Dezember, an die Frankfurter Börse zu gehen. Mit der Abspaltung gehen die Pkw- und die Nutzfahrzeugsparte erstmals getrennte Wege. Das Vorhaben wird seit Monaten vorbereitet. Die Daimler-Aktionäre gaben bereits Anfang Oktober grünes Licht für die Teilung des Konzerns. Der Stern als Markenzeichen bleibt beiden Herstellern erhalten.

Die Abspaltung werde rechtlich wirksam mit der „finalen Eintragung in das Handelsregister“, die für den 9. Dezember geplant sei. Wie ein Sprecher auf Anfrage berichtete, wurden hunderte IT-Systeme für Daimler Truck neu aufgesetzt. Für Beschäftigte gebe es neue Mitarbeiterausweise und E-Mail-Adressen. Daimler Truck ist aus eigener Sicht der weltweit größte Hersteller von Lkw und Bussen. Mit der Selbstständigkeit soll er profitabler werden als bisher.

Daimler-Aktionäre bekommen für zwei Daimler-Papiere je eine neue Aktie von Daimler Truck ins Depot. Zunächst wird die Daimler AG auch einen Minderheitsanteil von 35 Prozent an Daimler Truck behalten. Daimler, wo nun die Autos und Vans verbleiben, soll Anfang Februar in Mercedes-Benz Group AG umbenannt werden.

Aufspaltung ist auch mit Risiken verbunden

„Bisher waren die Trucks immer so eine Art Anhängsel“, sagte Branchenexperte Ferdinand Dudenhöffer. Die Personenwagen seien hingegen die Stars gewesen. „Daher saßen bei wichtigen Entscheidungen und Investitionen die Trucks eher in der zweiten Reihe. Das ändert sich jetzt“, sagte der Direktor des privaten Center Automotive Research (CAR) der „Deutschen Presse-Agentur“.

Die Aufspaltung ist auch mit Risiken verbunden. Die nun getrennten Hersteller könnten anfälliger für Übernahmeversuche werden, wie in der Branche zu hören war. Automobilhersteller stehen zurzeit wegen des Mangels an Halbleitern und anderen elektronischen Bauteilen zusätzlich unter Druck.

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