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Bushersteller: Daimler verkauft Minibus-Werk in Dortmund

Im Dortmunder Werk wird das komplette Minibus-Portfolio produziert
© Foto: Daimler

Daimler Busses will sich auf die Produktion von Komplettbussen und Fahrgestellen über 8 Tonnen konzentrieren und trennt sich daher vom Minibus-Standort Dortmund.


Datum:
25.11.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Daimler Buses hat die in Dortmund ansässige Mercedes-Benz Minibus GmbH an die Münchner inhabergeführte Industriegruppe Aequita verkauft. Der Kaufvertrag wurde am Dienstag, 22. November, unterzeichnet, die Transaktion werde zum 1. Januar 2022 vollzogen, teilte Daimler mit. Die Produktion der Minibusse der Marke Mercedes-Benz im Werk in Dortmund soll fortgesetzt werden und in den Bereichen Vertrieb und Aftersales werde es weiterhin eine „enge Partnerschaft zwischen Daimler Buses und Arquita geben“, kündigte der Hersteller an.

Man wolle sich auf das Kerngeschäft konzentrieren und dieses liege „bei Fahrgestellen sowie Komplettbussen über 8 Tonnen“, begründete Till Oberwörder, Leiter Daimler Buses und geschäftsführender Vorstand von EvoBus den Verkauf des Minibus-Werks in Dortmund. Die Mercedes-Benz Minibus GmbH ist ein Tochterunternehmen von EvoBus. In Dortmund wird das komplette Minibus-Portfolio produziert. Seit 2018 produziert das Werk die neue Sprinter-Generation an Minibussen. Derzeit sind rund 240 Mitarbeiter am Standort beschäftigt.

Aequita sieht im Minibus-Segment sehr gute Wachstumschancen

„Seit 2001 produzieren wir am Standort in Dortmund hochwertige Minibusse für den Einsatz unter anderem im ÖPNV. Unsere Ziele beim Verkauf der Mercedes-Benz Minibus GmbH waren die Sicherung der Beschäftigung am Standort sowie die Fortführung der Produktion der Minibusse. Wir freuen uns sehr, dass uns dies mit der Aequita-Gruppe gelungen ist“, sagte Mirko Sgodda, Leiter Vertrieb, Marketing und Aftersales Daimler Buses.

Axel Geuer, geschäftsführender Gesellschafter der Aequita-Gruppe sieht im Minibus-Geschäft sehr gute Wachstumschancen, die man „gemeinsam in einer langfristigen Partnerschaft mit Daimler angehen“ werde. Daimler sei bereits heute mit mehr als 25 Prozent des Umsatzes der größte Kunde der Aequita-Gruppe, sagte Geuer. Aequita ist eine inhabergeführte Industriegruppe mit Sitz in München, die in Sondersituationen wie Konzernabspaltungen, Nachfolge- und Restrukturierungssituationen in Europa investiert. Der Fokus liegt nach Angaben des Unternehmens auf „dem Erwerb und der langfristigen Wertentwicklung von Unternehmen“.

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