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DB Regio Bus: Großaufträge für Ebusco und MAN

Insgesamt rund 940 Busse sollen bis zum Jahr 2026 bei voller Nutzung der Verträge von MAN ausgeliefert werden
© Foto: MAN Truck & Bus

Innerhalb von vier Jahren will die DB Regio Bus rund 1200 neue Busse auf die Straße bringen, die Aufträge gingen an die Hersteller Ebusco und MAN Truck & Bus.


Datum:
06.05.2022
Autor:
Thomas Burgert
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Die Deutsche Bahn hat mit den Herstellern Ebusco sowie MAN Truck & Bus einen Rahmenvertrag über die Lieferung von 1200 Bussen in den Jahren 2023 bis 2026 abgeschlossen. Der Rahmenvertrag hat nach Angaben der Deutschen Bahn ein Volumen von 400 Millionen Euro. Aus dem Rahmenvertrag könne man die benötigten Fahrzeuge, darunter 260 Elektrobusse, abrufen. MAN liefert die Busse mit Verbrennungsmotor, von Ebusco kommen die Busse mit Elektroantrieb.

„Mit diesen neuen Bussen erhöhen wir stark den Anteil der Fahrzeuge mit elektrischem und Hybridantrieb in unserer Flotte. Damit senken wir signifikant unseren CO₂-Ausstoß und gehen einen weiteren großen Schritt in Richtung klimaneutraler Nahverkehr auch auf der Straße“, sagte DB Regio Bus-Chef Frank Klingenhöfer über den Auftrag. Bei der Vergabe seien unter anderem die Lebenszykluskosten und damit Fahrzeuge mit geringem Kraftstoff- bzw. Stromverbrauch im Fokus gestanden.

Ein hoher Anteil der Dieselbusse werde über einen spritsparenden Hybridantrieb verfügen, so die DB und die Motoren könnten auch mit alternativen Kraftstoffen wie HVO betankt werden. Dieser Biokraftstoff wird aus biologischen Abfall- und Reststoffen hergestellt. Die Elektrobusse wiederum seien „besonders leise und lokal emissionsfrei unterwegs und kommen standardmäßig ohne fossile Zusatzheizungen aus“. Hier kauft die DB erstmalig auch batterieelektrische Gelenkbusse.

Rahmenverträge mit Zweitlieferanten als Sicherheit

„Die Vergabe des Rahmenvertrags durch die Deutsche Bahn über eine so exorbitante Anzahl an MAN-Bussen bestätigt, dass unsere Stadt- und Überlandbusse sowie unsere Service-Dienstleistungen in der Praxis überzeugen“, sagte Christoph Huber, Vorsitzender der Geschäftsführung der MAN Truck & Bus Deutschland.

Um die Versorgungssicherheit zu verbessern, habe man auch „Rahmenverträge mit Zweitlieferanten abgeschlossen“, erklärte die DB weiter. Diese sollen zum Zuge kommen, wenn der Erstlieferant die vorgesehenen Fahrzeuge „nicht liefern können sollte, etwa weil bestimmte Teile nicht verfügbar sein sollten. Für die Dieselbusse wurde dafür Scania und für die Elektrobusse MAN ausgewählt. Bei dem Vertrag habe man „strenge Maßstäbe an die ökologische, ökonomische und soziale Verantwortung (CSR) ihrer Partner angelegt und vertraglich verankert“ betonte die DB.

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