Der Preis würdigt weitsichtiges Engagement für die Entwicklung Polens. Zusammen mit Olszewski werden in diesem Jahr auch der Grafiker Andrzej Mleczko sowie Jerzy Buzek, Präsident des Europäischen Parlements und ehemaliger Ministerpräsident Polens, geehrt.
Krzysztof Olszewski wurde die Auszeichnung mit dem Kisiel-Preis 2010 für sein Wirken als Unternehmer verliehen. Gemäß dem Motto „Polen fährt per Bus in die Welt“ würdigte die Jury Olszewskis Erfolg mit dem von ihm gegründeten und über lange Jahre geführten Unternehmen Solaris Bus & Coach.
Der Kisiel-Preis wurde 1990 vom polnischen Komponisten, Schriftsteller und Journalisten Stefan Kisielewski gemeinsam mit dem Nachrichtenmagazin Wprost begründet. Seit dessen Tod 1991 ehrt der Preis Persönlichkeiten der polnischen Gegenwart, die mit ihrem Handeln die Ideale Kisielewskis widerspiegeln. Kisielewski galt als scharfer Kritiker des kommunistischen Regimes; er propagierte eine pragmatische Handlungsweise wider die absurde Autorität. Die Jury des Kisiel-Preises setzt sich aus den bisherigen Preisträgern zusammen und vergibt die Auszeichnung an jeweils einen Publizisten, Poltiker und Entrepreneur.