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Technik: Moia will ab 2025 autonome Fahrzeuge einsetzen

Ab 2025 will Moia in Hamburg autonom fahrende Fahrzeuge einsetzen
© Foto: Moia

Der Ridepooling-Anbieter Moia will ab 2025 in Hamburg autonom fahrende Fahrzeuge in den Einsatz bringen, der VW-Konzern arbeitet hierfür mit dem US-Unternehmen Argo Al zusammen.


Datum:
14.05.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Die VW-Tochter Moia will im Jahr 2025 autonom fahrende Fahrzeuge einsetzen. Moia bietet Sharing-Fahrdienste an und beschäftigt nach eigenen Angaben aktuell 1200 Mitarbeiter. Das autonome Fahren sei für das Unternehmen „ein wichtiger Schritt auf dem Weg, dieses neue Geschäftsfeld auszubauen“, erklärte die Konzerntochter. „Innerhalb kürzester Zeit haben wir Europas größten, rein elektrischen Ridepooling-Service aufgebaut und Millionen von Fahrgästen befördert“, sagte Geschäftsführer Robert Henrich.

Bei dem Fahrzeug, das dort zum Einsatz kommen sollen, handelt es sich um einen „ID.BUZZ“. Volkswagen Nutzfahrzeuge hat für die Entwicklung des Autonomen Fahrens ein eigenes Geschäftsfeld gegründet und sich für die Integration der Technologie in den vollelektrischen ID. UZZ AD an Argo AI beteiligt, einem Unternehmen aus den USA, das das sogenannte Self-Driving-System (SDS) entwickelt. Im Frühjahr hat Argo bereits einen ersten Prototyp damit ausgestattet und testet damit erstmals auch in Deutschland.

Test im Umland von München geplant

In diesem Sommer sollen die ersten autonom fahrenden Prototypen auf Basis des künftigen ID.BUZZ im Münchner Umland getestet werden. Laut VW ein „ein Meilenstein“ in der Entwicklung des Autonomen Fahrens auf Level 4 für selbstfahrende Shuttles und Transporter. „Unser Ziel ist es, mit der autonomen Version des ID.BUZZ ab 2025 kommerzielle Einsätze bei Fahr- und Zustelldiensten zu ermöglichen“, erklärte Christian Senger, Bereichsleiter Autonomes Fahren bei Volkswagen Nutzfahrzeuge. „Kunden können sich dann in ausgewählten Städten mit autonomen Fahrzeugen sicher zu ihrem Ziel bringen lassen, und auch Zusteller bei Paketdiensten werden durch das Autonome Fahren deutlich entlastet.“

In den Fahrzeugen setzt man auf eine Kombination aus Sensoren und Kamerasysteme. Argo AI hat kürzlich einen Lidar-Scanner (Light detection and ranging) vorgestellt, der im Gegensatz zum Radar-System mit Lichtwellen arbeitet und Objekte aus einer Distanz von bis zu 400 Metern erfassen kann. Sein patentierter Geiger-Modus besitzt die Fähigkeit, selbst kleinste Partikel zu erkennen, so dass auch sehr schwach reflektierende Objekte erfasst werden und damit sehr genaue Darstellungen der Umgebung möglich sind. Hamburg soll als „erste Stadt einen autonomen Ridepooling-Service mit einem ID.BUZZ “ haben, sagte Henrich.

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