Corona-Krise: Ausgleich durch Kooperationen

Oliver Winter, Gründer der a&o Hostels
© Foto: a&o Hostels

Hotels und andere Unterkünfte sind von der Corona-Krise stark betroffen, die a&o Hostels versuchen, die Einnahmeausfälle anderweitig zu kompensieren.


Datum:
12.02.2021
Autor:
Thomas Burgert

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Die a&o Hostels sind eine Kooperation mit IOM, einer weltweiten zwischenstaatlichen Organisation im UN-System, die Hilfsprogramme für Migranten durchführt, eingegangen. Die Zusammenarbeit sieht die vorübergehende Unterbringung von Menschen, die nach Afghanistan rückmigrieren, im a&o Wien vor. „Kreativität und Flexibilität unserer Teams lassen nicht nach“, betont Phillip Winter, CMO der a&o Hostels. „Wir freuen uns über das Vertrauen, das uns entgegengebracht wird“, bekräftigt Winter, „vielleicht ist das ja der Auftakt für weitere Synergien mit den Vereinten Nationen.“

Man habe den Wegfall touristischer Übernachtungsgäste ansatzweise durch neue Angebote „kompensieren“ können; erklärte a&o und verweist auf Kooperationen mit Städten und Kommunen zur Unterbringung von Gesundheitspersonal oder Polizei sowie Menschen in sozialer Notlage. „Zusätzlich haben wir aber auch den Restart im Blick und optimieren unsere Produkte und Services für unsere Gäste, die hoffentlich bald wiederkommen werden“, betonte Phillip Winter. Dazu gehören Longstay- ebenso wie neue Familienangebote oder zusätzliche Services für Geschäftsreisende.

Das Unternehmen a&o wurde im Jahr 2000 von Oliver Winter gegründet und betreibt derzeit 39 Hostels in 23 Städten und acht europäischen Ländern. Zielgruppen sind unter anderem Schulgruppen und Vereine. Mit rund 28.000 Betten und 2,5 Millionen Übernachtungen im Corona-Jahr 2020 verzeichnete a&o einen Umsatz von rund 64 Millionen Euro (2019: über 165 Millionen Euro).

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