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DTV: Positive Bilanz zum 9-Euro Ticket

DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz plädiert für eine Nachfolgeregelung zum 9-Euro-Ticket
© Foto: Deutscher Tourismusverband e.V. (DTV)

Die Bilanz des 9-Euro-Tickets falle mit Blick auf den Deutschlandtourismus positiv aus, sagte DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz.


Datum:
30.08.2022
Autor:
dpa/Thomas Burgert
Lesezeit: 
4 min
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„Das 9-Euro-Ticket war eine echte Bereicherung im touristischen Angebot in Deutschland. Es hat die Nutzung des ÖPNV extrem vereinfacht. Mehr Menschen haben deswegen den ÖPNV genutzt. Wir rufen Bund und Länder auf, eine Nachfolgeregelung zu verabreden, die einfach, transparent und attraktiv ausgestaltet ist“, sagte Nobert Kunz, Geschäftsführer des Deutschen Tourismusverbandes (DTV)

Auf eines kommt es Kunz besonders an: „Eine Nachfolgeregelung allein wird nicht reichen, um eine Wende zu mehr nachhaltiger Mobilität zu erreichen. Das Angebot muss ebenfalls attraktiv sein. Das heißt aus touristischer Sicht: schnellerer Ausbau der Schiene und des ÖPNV in der Fläche und eine bessere Anbindung touristischer Ziele“, so der DTV-Geschäftsführer.

Rund 52 Millionen verkaufte Tickets

Aus Sicht des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) war die dreimonatige Sonderfahrkarten-Aktion im ÖPNV ein Erfolg. Rund 52 Millionen Tickets seien über den gesamten Zeitraum bundesweit verkauft worden, teilte der Verband am Montag, 29. August, mit. „Hinzu kommen mehr als zehn Millionen Abonnentinnen und Abonnenten, die das vergünstigte Ticket jeweils monatlich über den Aktionszeitraum automatisch erhalten haben“, hieß es.

Der VDV führt zusammen mit der Deutschen Bahn eine umfangreiche Umfrage zur Nutzung des 9-Euro-Tickets durch, 6000 Menschen werden jede Woche befragt. Dabei kam heraus, dass jeder zehnte Nutzer des Tickets mindestens eine Fahrt mit dem ÖPNV gemacht hat, die er ohne das Ticket im Auto zurückgelegt hätte.

Der Verband spricht sich deshalb für eine Anschlusslösung für das Ticket aus. „Wenn wir Verkehrswende und Klimawandel ernst nehmen, dann müssen wir jetzt handeln“, teilte VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff mit. Der VDV hatte als Nachfolgemodell ein bundesweites Ticket für einen monatlichen Preis in Höhe von 69 Euro vorgeschlagen.

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