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Freizeitparks: Tripstrill sehnt Saisonstart herbei

Den Winter über wurde in Tripsdrill ein Gebäude für eine Achterbahn im Stil eines historischen Wirtshauses fertiggestellt
© Foto: Erlebnispark Tripsdrill GmbH & Co. KG

Der Freizeitpark Tripsdrill kritisiert die fehlende Öffnungsperspektive, die Folgen des andauernden Lockdowns sind einschneidend.


Datum:
13.04.2021
Autor:
Thomas Burgert
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Der Erlebnispark Tripsdrill bei Stuttgart wartet weiterhin auf Signale aus der Politik, um endlich seine Tore für Besucher öffnen zu können. Die sollte am 27. März 2021 beginnen. Binnen weniger Tage könnte der Parkbetrieb hochgefahren werden und die Saison starten – wenn es dafür endlich grünes Licht gäbe. Da das noch nicht der Fall ist, sieht Tripsdrill keine andere Möglichkeit, als wieder verstärkt auf das Instrument der Kurzarbeit zurückzugreifen. Im Vorjahr waren zeitweise bis zu 200 Mitarbeiter davon betroffen. Aktuell könnten es noch mehr werden, wenn sich der Lockdown weiter hinzieht.

Aktuell gibt es keine Öffnungsperspektiven, nachdem der aktuelle Lockdown bis zum 18. April verlängert wurde. Da in den jüngsten Bund-Länder-Gesprächen nicht einmal über Freizeitparks gesprochen wurde, sei unsicher, ob sie bei den ersten Öffnungsschritten überhaupt berücksichtigt werden. Auch die autarken Übernachtungsmöglichkeiten in den Baumhäusern und Schäferwagen im Natur-Resort Tripsdrill bleiben geschlossen, nachdem kurz vor Ostern Diskussionen in der Politik um „kontaktarmen Urlaub“ erste Hoffnung aufkeimen ließen.

Fortdauernde Schließung nur schwer nachzuvollziehen

Für Tripsdrill sind die Maßnahmen gegen das Coronavirus mit herben Einschnitten verbunden. Trotz fehlender Einnahmen musste zudem die Saison vorbereitet werden. Bereits seit Mitte März sind die Wartungen an den Attraktionen, mit welchen Mechaniker, Mechatroniker und Elektriker den Winter über beschäftigt waren, abgeschlossen.

Für die Tripsdrill-Geschäftsführung ist die fortdauernde Schließung von Erlebnispark, Wildparadies und Natur-Resort schwer nachzuvollziehen. Laut dem Verband Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen (VDFU), in dem Tripsdrill Mitglied ist, wurden bislang weder in Freizeitparks noch in Wildparks Infektionsketten nachgewiesen – ein Beleg dafür, dass die in der Branche mittlerweile bewährten Hygienekonzepte funktionieren. Da es sich bei Freizeitparks um Einrichtungen unter freiem Himmel – ähnlich wie den zoologischen Einrichtungen – handele, appelliert auch der VDFU an die Politik, eine Wiedereröffnung von Freizeitparks und Zoos unter den gleichen Voraussetzungen zu ermöglichen.

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