Internationales Jazzfestival im Hamburger Hafen

30.04.2014 14:25 Uhr
Elbjazz
© Foto: Foto by Christian Spahrbier - www.spahrbier.de

Jazz in all seinen Variationen an ungewöhnlichen Orten entdecken, maritimes Flair genießen, mit dem Boot von Konzert zu Konzert schippern – das ist das internationale Elbjazz Festival im Hamburger Hafen.

Dort erobert der Event am 23. und 24. Mai zum fünften Mal neue Räume für alle Spielarten des Jazz und verwandelt Europas zweitgrößten Hafen erneut in eine riesige Bühne für Livemusik. Rund 50 Konzerte finden sich auf dem Spielplan – darunter internationale Stars wie Dianne Reeves, Gregory Porter oder Hugh Masekela und vielversprechende Newcomer wie Snarky Puppy und The Fresh Dixie Project. Unter dem Motto „jazz`n stay“ bietet die Hamburg Tourismus GmbH hierzu die passende Pauschale an – inklusive zwei Übernachtungen im 4-Sterne Hotel.

Das Festival findet vor einer der schönsten Kulissen Hamburgs statt. Wer auf das Gelände der Werft Blohm & Voss zur Hauptbühne will, schippert mit einer Barkasse über die Elbe, flaniert zwischen der Werkshallen und Open-Air-Bühnen und genießt nebenbei den Sonnenuntergang vor grandioser Hafenkulisse. Aber nicht nur das maritime Ambiente hat Elbjazz innerhalb der vergangenen Jahre zu einem musikalischen Highlight Hamburgs und zu einem der populärsten Jazz-Festivals in ganz Europa gemacht. Auch die gelungene musikalische Mischung aus bekannten Namen und spannenden Newcomern lockt immer mehr Musikfreunde aus ganz Europa an die Elbe.

Der Begriff „Jazz“ wird an der Elbe bewusst weiter gefasst – das Line-up soll nicht nur eingeschworene Jazzliebhaber ansprechen, sondern will gezielt auch junge Musikfans begeistern. Das Elbjazz Festival präsentiert die ganze Bandbreite internationaler Jazzmusik – mit Künstlern aus aller Welt und allem, was dieses Genre an Innovation und Tradition zu bieten hat: mal improvisiert, mal arrangiert, mal orchestriert, mal berührend, mal sperrig, aber stets live und unmittelbar. Während sich Elbjazz in den vergangenen vier Jahren mit Künstlern und Bands wie Jamie Cullum, Paolo Nutini, Katzenjammer oder The Notwist immer wieder auch in die Jazz-Peripherie und daran angrenzende Genre bewegte, konzentriert sich das Festival 2014 stärker auf den Jazz – was der Attraktivität und dem Abwechslungsreichtum des Line-Ups aber keineswegs Abbruch tut: Wie sollte es auch, wenn man unter anderem Gregory Porter, den momentan besten und erfolgreichsten Jazzsänger in seinem Programm hat. Bereits 2011 feierte der Hüne von einem Bariton bei Elbjazz seine Deutschland-Premiere. Inzwischen fest im hiesigen Feuilleton und in den Charts verankert, bringt der „Seelentröster“ seine energischen Soul-Jazz-Songs 2014 noch einmal in den Hafen. Mehr Infos unter http://www.elbjazz.de und http://www.hamburg-tourismus.de/elbjazz. (ah)

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