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Kulturreisen: Museum Lothar Fischer will Ende März starten

Helmut Sturm ist ein Vertreter der abstrakt-expressiven Malerei in Deutschland nach 1945, im Bild sein Werk "Pur" von 1964, eine Collage auf Leinwand
© Foto: Markus Rebmann

Neumarkts Kunstmuseum hofft auf einen baldigen Saisonstart und hat für 2021 einen Plan mit drei Wechselausstellungen vorgelegt.


Datum:
03.02.2021
Autor:
Anja Kiewitt
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Neumarkts Museum Lothar Fischer hat für das Jahr 2021 einen Museumsplan mit drei Wechselausstellungen für Frühjahr, Sommer und Herbst vorgelegt. So wird nach der – wegen des Corona-Lockdowns bis 14. März verlängerten – Goya-Ausstellung am 28. März die Retrospektive „Helmut Sturm – Spielfelder der Wirklichkeit“ eröffnet. Sie soll bis 4. Juli zu sehen sein. Helmut Sturm (1932-2008) stammt künstlerisch aus dem Umfeld Lothar Fischers, die Ausstellung gibt erstmals einen Einblick in das Werk des Künstlers und beleuchtet seine verschiedenen Schaffensphasen. Die farbmächtigen Arbeiten sind Zeugnisse der abstrakt-expressiven Malerei in Deutschland nach 1945, teilt die Museumsleitung mit.

Die Gruppe "Radama" und die 60er Jahre

Ebenso wie Fischer und Sturm waren auch Erwin Eisch und Gretel Stadler Mitglieder der Künstlergruppe „Spur“. Zusammen mit Max Strack gründeten Eisch und Stadler 1959 die Gruppe „Radama“, der eine große Sommerausstellung im Museum Lothar Fischer vom 15. Juli bis 10. Oktober gewidmet ist. Die erste Ausstellung von Radama im Jahr 1960, „Gedächtnisausstellung Bolus Krim“ für einen nicht in Wirklichkeit existierenden Künstler, führte damals zu einem Skandal. Die Neumarkter Schau zeigt rund 40 Kunstwerke aus einer Schenkung des Ehepaars Eisch sowie Werk- und Installationsfotos, die das Wirken der Gruppe im historischen Kontext der 1960er Jahre beleuchten.

Nie verwirklichter Stadtentwurf aus Peru

Am 24. Oktober schließt sich als Herbst-Highlight mit „Hans Hofmann Cimbote, 1950 – Farben für die neue Stadt“, zu sehen bis 30. Januar 2022, eine weitere Ausstellung an. Hofmann, 1880 in Weißenburg in Mittelfranken geboren und 1966 in New York gestorben, gilt als Vertreter des abstrakten Expressionismus des 20. Jahrhunderts. Gezeigt werden Hofmanns Gemälde und Zeichnungen zum visionären peruanischen Städtebauprojekt „Cimbote“. Zwar wurde der nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte Stadtentwurf nie verwirklicht, doch Hofmanns meist großformatige, farbintensive Arbeiten vermitteln einen Eindruck davon.

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