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Touristik: DTV sieht Investitionsstau

Touristik: DTV sieht Investitionsstau
Die Übernachtungszahlen in Deutschland sind fast wieder auf dem Niveau vor der Pandemie
© Foto: Thomas Burgert

Die Tourismuswirtschaft erholt sich langsam von den Folgen der Pandemie, gleichzeitig weist der DTV auf anstehende Aufgaben der Branche hin.


Datum:
17.10.2023
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit:
3 min
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Laut dem Deutschen Tourismusverband (DTV) hält die Erholung der Tourismusbranche nach der Corona-Pandemie weiter an. Die vom Statistischen Bundesamt gemeldeten 57,1 Millionen Übernachtungen für August 2023 liegen laut DTV lediglich 1,3 Prozent unter dem August des Rekordjahres 2019. Im Vergleich zum August 2022 – dem ersten Jahr, in dem man weitgehend wieder ohne Einschränkungen reisen konnte – gebe es einen Rückgang um 1,9 Prozent.

Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland war im August 2023 mit 47,6 Millionen um 3,4 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat August 2022. Im Vergleich zum August 2019 waren es 1,0 Prozent mehr Übernachtungen. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,3 Prozent auf 9,5 Millionen, lag damit aber noch 11,4 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von August 2019.

„Wir sehen, dass sich die wirtschaftliche Lage der Branche stabilisiert. Das ist eine gute Nachricht“, kommentierte DTV-Geschäftsführer Norbert Kunz die Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Aber die Branche dürfe sich nicht auf diesen Zahlen ausruhen, sie brauche eine Debatte über mehr Qualität im Deutschlandtourismus, forderte Kunz: „Wir dürfen nicht aus den Augen verlieren, dass wir einen enormen Investitionsstau in der touristischen Infrastruktur haben, dass wir viel schneller nachhaltige Mobilitätsangebote auch in der Fläche brauchen und dass wir das Problem der Fachkräftesicherung in den Griff bekommen müssen.“

Der DTV-Geschäftsführer forderte daher: „Die Tourismusbranche muss grüner, digitaler und krisenfester werden. Dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen.“

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