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Touristik: Kunden haben sich an digitale Kanäle gewöhnt

Der VIR sieht im Reisevertrieb eine deutliche Verscheiung hin zum Online-Sektor (Symbolbild)
© Foto: apichon_tee/stock.adobe.com

Die Buchungszahlen für den Sommer 2022 zeigen laut VIR, dass sich der Trend für den digitalen Reisevertrieb aus den Jahren vor der Pandemie fortsetzt.


Datum:
26.07.2022
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit: 
5 min
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Beim Verband Internet Reisevertrieb (VIR) zeigt man sich mit dem bisherigen Verlauf der Reisesaison zufrieden. Insgesamt sei der Umsatz der Online-Reisebüros im Mai im Vergleich zum Mai 2019 um 53 Prozent gewachsen. Für die gesamte Sommersaison verzeichnen die digitalen Anbieter bei den Buchungszahlen einen Anstieg von 51 Prozent. Der Aufwärtstrend für die Online-Reisebüros habe sich über die komplette Sommersaison weiter fortgesetzt, alle Monate liegen laut Verband im Plus gegenüber der Vor-Coronazeit. Die Reisegäste würden für ihre Buchungen 2022 verstärkt die digitalen Kanäle nutzen, betont der VIR angesichts der Zahlen.

So würden für Juni und Juli die Zahlen um 46 respektive 47 Prozent über den Werten von 2019 liegen. Der stärkste Reisemonat in diesem Sommer sei für die Online-Plattformen der August. Hier zeichne sich nach Stand Ende Mai ein Plus von mehr als 65 Prozent ab. Für den September gebe es einen Anstieg von 33 Prozent. Besonders weit nach oben geht es nach dem aktuellen Stand im Herbst. Bei den Buchungszahlen für den Oktober würden die Zahlen bei den Online-Reisebüros sogar um 72 Prozent über den Werten des Vor-Pandemiejahrs 2019 liegen.

Branche muss sich noch mehr mit Digitalisierung beschäftigen

Seit den 2010er Jahren gibt es laut VIR eine deutliche Bewegung der Verbraucher ins Internet für ihre Reisevorbereitung und -buchung. „Die Kunden haben sich an die digitalen Kanäle gewöhnt, dies zeigt sich sehr stark in den Zahlen für diese Sommersaison. Es gibt in Deutschland eine klare Verschiebung, denn der Online-Sektor befindet sich deutlich im Plus gegenüber 2019, die Buchungszahlen der stationären Reisebüros liegen dagegen noch unter dem Niveau der Vor-Coronazeit“, erklärte VIR-Vorstand Michel Buller. Die Online-Reisebüros hätten sich diese Position mit ihren umfassenden Servicemöglichkeiten für die Kunden sichern können, so Buller weiter. Für sie habe sich auch während der Pandemie die Frage des Abbaus von Arbeitskräften in einem wesentlich geringeren Ausmaß gestellt.

Laut Buller zeige dies auch, dass sich „die gesamte Branche noch schneller mit dem Einsatz digitaler Technologien und Vertriebskanälen beschäftigen“ müsse. Viele Themen und auch aktuelle Fragestellungen ließen sich mit Hilfe der Digitalisierung lösen. Auch die Bedeutung von Themen wie Künstliche Intelligenz, Blockchain und Chatbot werde weiterwachsen und müsste in der Touristik entsprechend stärker genutzt und in die Abläufe integriert werden, gab Buller zu bedenken.

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