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Touristik: Massiver Einbruch bei Kreuzfahrten

Im Jahr 2020 reisten rund 93 Prozent weniger Gäste mit einem Kreuzfahrtschiff (Symbolbild)
© Foto: Tui Cruises GmbH

Kreuzfahrten erlebten in Deutschland einen kontinuierlichen Aufschwung, ehe die Pandemie die Zahl der Passagiere massiv zurückgehen ließ.


Datum:
18.01.2022
Autor:
Thomas Burgert
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Die Corona-Pandemie hat die Kreuzfahrt-Branche massiv ausgebremst, wie aktuelle Zahlen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zeigen. So begannen im Jahr 2020 rund 530.000 Passagiere und damit rund 93 Prozent weniger als im Vorjahr eine Hochseekreuzfahrt in der Europäischen Union), wie Destatis auf Basis von Daten des Statistischen Amtes der Europäischen Union (Eurostat) mitteilte. Im Vor-Krisen-Jahr 2019 waren es noch 7,4 Millionen Passagiere und damit so viele wie nie zuvor.  

Im Vergleich zum Jahr 2019 verzeichneten mit der Pandemie alle Länder massive Einbrüche der Passagierzahlen. Von den deutschen Kreuzfahrthäfen an Nordsee und Ostsee starteten im Jahr 2020 rund 96 Prozent weniger Passagiere als im Vorjahr. Im Jahr 2019 waren es noch 1,3 Millionen Passagiere.

Urlaub auf hoher See mit einem Start in Deutschland oder einem anderen EU-Land wurde seit dem Jahr 2014 immer beliebter und erlebte bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie einen kontinuierlichen Aufschwung. Zum Vergleich: Im Jahr 2014 nahmen knapp 4,8 Millionen Passagiere ihre Kreuzfahrt in der EU auf. 

Die überwiegende Mehrheit der Passagiere begann ihre Kreuzfahrt im Jahr 2020 in einem von fünf EU-Mitgliedstaaten: Mit 222.000 Passagieren machte Spanien 42 Prozent des EU-Gesamtvolumens aus, gefolgt von Italien (125.000 Passagiere beziehungsweise 24 Prozent), Frankreich (98.000 Passagiere beziehungsweise 18 Prozent), Deutschland (54.000 Passagiere beziehungsweise zehn Prozent) und Belgien (15.000 Passagiere beziehungsweise drei Prozent).

Hinweis: Die Daten beziehen sich aus Gründen der Vergleichbarkeit auf die Europäische Union ohne das Vereinigte Königreich (EU 27).

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