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Touristik: Zwischen Barockgärten und Wildnis

Die Würzburger Residenz begeistert mit ihren Gartenanlagen
© Foto: Romantische Straße

Nachhaltigkeit gilt als einer der großen Trends in der Touristik, entlang der Romantischen Straße können Busreiseveranstalter entsprechende Programme für Gruppen zusammenstellen.


Datum:
10.05.2022
Autor:
Thomas Burgert
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Die Romantische Straße bietet für Reisegruppen im Trendsegment „Nachhaltige Naturerlebnisse“ eine große Palette an attraktiven Reisezielen, die umweltschonend mit dem Bus erreichbar sind. So sind die Naturparks entlang der touristischen Route mit all ihren Facetten vom Wildpark und Botanischen Gärten bis zur wilden Gebirgsschlucht geeignete Ziele für einmalige Reiseerlebnisse.

So lassen sich beispielsweise in Würzburg am nördlichen Start- und Endpunkt der Romantischen Straße zwei grüne Attraktionen entdecken, die der fränkischen Wein- und Barockmetropole ein besonderes Flair verleihen. Der an einem Hang gelegene Botanische Garten der Universität Würzburg beherbergt rund 10.000 Pflanzenarten, mehrere Pflanzensammlungen aus Regionen rund um den Globus und ein Tropenschauhaus, das auch architektonisch einen Glanzpunkt setzt. Bei Führungen können sich Gruppen hier näher über verschiedene botanische Themen informieren. So untersucht eine Forschungsgruppe der Universität Würzburg beispielsweise derzeit, wie sich im Wald die biologische Vielfalt erhalten oder gar verbessern lässt.

Schmuckstück Hofgarten

Ein Schmuckstück ist auch der Hofgarten der Würzburger Residenz. Fürstbischof Adam Friedrich von Seinsheim (1755 bis 1779) hat den heutigen Charakter des Gartens geprägt. Der Hofgarten ist unter Einbeziehung der Barockbastionen mit zahlreichen Statuen und schmiedeeisernen Toren in typischen Rokokoformen angelegt. Tipp: Bei der Besichtigung der Würzburger Residenz – die gerne in einem Atemzug mit den Schlössern Schönbrunn in Wien und Versailles in Paris genannt wird – sollte man sich auch den Ostgarten ansehen, der in der Verlängerung der Hauptachse der Residenz liegt. Er steigt über drei Terrassen bis zum Scheitel der begrenzenden Bastion an. Der rechteckige Südgarten ist im Gegensatz dazu völlig eben und besitzt in seiner Mitte ein rundes Wasserbassin mit einem großen Monolithen aus Tuffstein, über dem auch in den Wintermonaten ein kleiner Springstrahl aufsteigt. In den Parterres des Ost- und Südgartens werden bereits seit einigen Jahren die rahmenden Blumenrabatten nach historischem Vorbild bepflanzt und in dem wieder hergestellten Küchengarten unterhalb der Orangerie stehen wieder Formobstbäume, die nach alten Schnittmethoden gezogen werden.

Touren im Ammergebirge

Für Gruppen, die eher etwas mehr Wildnis erleben wollen, eignet sich das Naturschutzgebiet Ammergebirge, ein Schutzgebiet, das einen der schönsten und ursprünglichsten Teile der Bayerischen Alpen umfasst. Seit 1961 wird mit Nachdruck dafür Sorge getragen, dass diese einzigartige Gebirgslandschaft der nördlichen Kalkalpen mit seiner unverwechselbaren Flora und Fauna unversehrt bleibt. Eine besonders beliebte Tour, bei der sich die wild-dramatische Ammerschlucht von ihrer schönsten Seite zeigt, führt zu den Schleierfällen.

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