VPR formuliert Vorschläge an Politik

© Foto: VPR

Auch Paketer fordern Unterstützung, um drohende Insolvenzen und Arbeitsplatzverluste als Folge der Corona-Krise in der Branche zu vermeiden.


Datum:
14.05.2020
Autor:
Saskia Doll
Lesezeit: 
4 min

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Der Internationale Verband der Paketer (VPR) verlangt weitere Maßnahmen der Politik zur Rettung der Reisewirtschaft und unterbreitet in einem Positionspapier konkrete Vorschläge. Die Branche befinde sich in einer beispiellosen Krise, heißt es in einer Pressemitteilung. „Die Reisewirtschaft steht wegen der staatlich verordneten Einschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie seit Wochen still. Für die Paketer bedeutet dies, dass sie seit Monaten keine Einnahmen mehr haben. Da die Beschlüsse zur Lockerung der Beschränkungen den Gruppentourismus unverständlicherweise bisher komplett ausschließen, ist auch nicht absehbar, wann sie wieder Geld verdienen können“, sagte VPR-Geschäftsführer Florian Gärtner.

Als konkrete Maßnahmen, um der Branche zu helfen, schlägt der VPR daher vor:

  1. Eine finanzielle Erstattung pro abgesagter Gruppe aufgrund Corona.
  2. Eine Liquiditätsbeihilfe als steuerfreier Zuschuss in Höhe von 50 Prozent des durchschnittlichen Gewinns der letzten drei Jahre.
  3. Verlustrücktrag: Die Ausweitung auf drei Jahre und Erstreckung auch auf die Gewerbesteuer in voller Höhe.
  4. Die Reduktion der Margenumsatzsteuer auf sieben Prozent.
  5. Die Beibehaltung der B2B-Regelbesteuerung bis Ende 2022.
  6. Eine Exit-Strategie, die konkrete Perspektiven für die Wiederaufnahme von grenzüberschreitenden Busreisen schafft.
  7. Ein Entschädigungsanspruch der Unternehmen nach dem Infektionsschutzgesetz.

Das komplette Positionspapier kann hier eingesehen werden.

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