Mit durchschnittlich über 2.854 Euro gaben die Deutschen 2003 das meiste Geld für ihren Urlaub in Übersee aus. Dies resultiert jedoch auch aus der deutlich längeren Urlaubsdauer bei Fernreisen gegenüber näheren Urlaubszielen. Von den europäischen Ländern verdienten mit 1.109 Euro die Spanier am meisten an den Deutschen bei einer durchschnittlichen Reisedauer von 14,5 Tagen. Dicht darauf folgt bereits Griechenland mit 1.107 Euro bei einer gleich langen Urlaubsdauer. Damit haben sie den Vorsprung Spaniens nun nahezu egalisiert. Auf Rang Drei liegt unverändert Frankreich (997 Euro) noch deutlich vor Italien. Die Türkei behauptet sich weiter als billiges Urlaubsziel "im Süden" und mit durchschnittlich 726 Euro gaben die Deutschen 2003 dort weniger aus als beispielsweise in Ungarn mit rund 878 Euro pro Person und Reise. Die Reiseausgaben für Deutschland selbst sanken zwar leicht im Vergleich zu 2002, doch liegt dies vor allem an der etwas kürzeren, durchschnittlichen Reisedauer. Im Verhältnis zur Anzahl der durchgeführten Reisen, bedeutet dies auch weiterhin, daß am meisten Geld in Deutschland verbleibt. So wurden 11,9 Mrd. Euro an Reiseausgaben 2003 in der Heimat ausgegeben, gefolgt von Spanien mit knapp 9,3 Mrd. Euro. Italien verdiente an den Deutschen 5,1 Mrd. Euro und die Österreicher immerhin noch 3,9 Mrd. Euro. Diese und weitere interessante Zahlen rund um die Reiseausgaben unter: www.web-tourismus.de/gewusstwie-fakten.asp
Was den Deutschen ihr Urlaub wert ist
Das gaben die Deutschen im Jahr 2003 für ihren Haupturlaub aus