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Alternative Antriebe: Wupsi erhält 45 Millionen Euro Förderung

Wupsi_Zuwendungsbescheid_E-Busse
Go Rheinland-Geschäftsführer Norbert Reinkober (links) und Wupsi-Geschäftsführer Marc Kretkowski bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids
© Foto: Wupsi

Das Verkehrsunternehmen Wupsi stellt seine Busflotte auf alternative Antriebe um, dabei setzt man auf batterieelektrische Busse für die Stadt und auf Brennstoffzellenbusse für die Linien auf dem Land.


Datum:
08.08.2023
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit:
3 min
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Der Zweckverband Go Rheinland hat dem Leverkusener Verkehrsunternehmen Wupsi, das Buslinien in Leverkusen sowie im Rheinisch-Bergischen-Kreis betreibt, Zuwendungsbescheide in Höhe von insgesamt 45,08 Millionen Euro übergeben, welche durch das Land Nordrhein-Westfalen bereitgestellt werden. Damit wird die Beschaffung von Lade- und Tankinfrastruktur für 112 batteriebetriebene Elektrobusse sowie zehn Brennstoffzellenbusse unterstützt. Die Förderquote liegt laut Go Rheinland bei 90 Prozent.

Durch das Bundesverkehrsministerium hatte die Wupsi bereits im letzten Jahr die Förderzusage für 46 batteriebetriebene E-Busse sowie erstmalig auch zehn Wasserstoffbusse erhalten, deren Mehrkosten gegenüber Dieselbussen mit je 80 Prozent gefördert werden. Die Förderung über Go Rheinland ermöglicht nun auch den Aufbau der nötigen Lade- und Tankinfrastruktur auf den Betriebshöfen in Leverkusen und Bergisch Gladbach. Dies beinhaltet neben den Ladesäulen die Infrastruktur zur Stromverteilung, die Erweiterung der Netzanschlüsse sowie auch die Anschaffung einer Wasserstofftankstelle. Der Umbau der Busflotte der Wupsi soll laut Unternehmensangabe bis 2034 abgeschlossen sein.

Mix aus Batterie- und Brennstoffzellenbussen

Das Liniennetz der Wupsi hat nach Unternehmensangaben eine Gesamtlänge von 1210 Kilometern. Sitz der Hauptverwaltung liegt in Leverkusen-Fixheide, wo sich auch das größte Busdepot befindet. Einen weiteren Betriebshof gibt es in Bergisch Gladbach. Von dort aus starten die Fahrten in den Rheinisch-Bergischen Kreis.

Bei der Umstellung auf alternative Antriebe will das Unternehmen gleichermaßen auf batteriebetriebene Elektrobusse und Wasserstoffbusse setzen. Für die längeren Strecken über Land sollen dabei künftig Wasserstoffbusse eingesetzt werden, für die kürzeren Linien im Stadtverkehr will die Wupsi die batteriebetriebenen Elektrobusse nutzen.

Im April 2022 hatte das Unternehmen die ersten zehn batteriebetriebenen Elektrobusse in die Flotte aufgenommen. Die Erfahrungen mit den seit über einem Jahr im Einsatz befindlichen Elektrobussen seien „sehr positiv“, erklärte die Wupsi. Sowohl die Fahrgäste als auch das Fahrpersonal seien „von den leisen und umweltfreundlichen Fahrzeugen begeistert“.

„Der Mix aus den unterschiedlichen alternativen Antriebsformen ist perfekt auf das Gebiet der Wupsi abgestimmt, da die Busse städtische und ländliche Gebiete bedienen“, sagte Norbert Reinkober, der Go Rheinland-Geschäftsführer. „Die Umstellung der Flotte ist mit hohen Kosten verbunden, die ohne die Unterstützung durch Fördermittel nicht möglich wäre“, ergänzte Wupsi-Geschäftsführer Marc Kretkowski.

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