Er forderte die Regierungen auf, ihre Ausgaben für Verkehrsvorhaben zu verdoppeln. Einige Staaten stellten nicht genug Geld für den geplanten Ausbau von Schienen- und Straßennetz sowie von Schifffahrtswegen bereit, so Barrot am 6. Mai vor dem Treffen der EU- Verkehrsminister im slowenischen Brdo. In den 1980er Jahren hätten die EU-Staaten noch rund 1,5 Prozent ihrer Wirtschaftsleistung in den Ausbau der Verkehrswege gesteckt, sagte Barrot vor Journalisten. Diese Investitionen seien zuletzt auf 0,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) gesunken. „Wir müssen diesen Wert wieder auf mindestens ein Prozent des BIP anheben“, forderte Barrot. Das wolle er den Ministern klarmachen.
Barrot fordert Verdoppelung der Verkehrsinvestitionen
EU-Verkehrskommissar Jacques Barrot warnt vor Verzögerungen beim Bau wichtiger europäischer Verkehrswege.