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bdo: Bustourismus-Branche verzeichnet stabile Umsätze

© Foto: Spectral-Design/Fotolia

Die aktuelle Konjunkturumfrage des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) zeigt die Bustouristik als Branche mit stabil guten Umsätzen.


Datum:
08.03.2018
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Aus der Studie geht hervor, dass das Gewerbe zwar insgesamt eine weitgehend stabile Geschäftslage vermelde, wesentliche Verschlechterungen aber im Bereich der Rentabilität zu verzeichnen seien. Der Verband führt dies auf die wachsenden bürokratischen Hürden insbesondere im grenzüberschreitenden Verkehr und den zunehmenden administrativen Aufwand zurück. Diese machten es laut bdo zum Teil für den Mittelstand schwer oder sogar unmöglich, bestimmte Angebote und damit die Vielfalt der Reisen aufrecht zu erhalten. Die Branche ruft daher nach verbesserten Rahmenbedingungen, mit denen die Potenziale des Bustourismus für Beschäftigung und Wachstum weiter ausgeschöpft werden können.

Der Studie ist weiterhin zu entnehmen, dass rund 78 Prozent der Unternehmer im Bustourismus die allgemeine Geschäftslage im Vergleich zum Vorjahr als günstiger oder gleich geblieben beurteilen. Die Anzahl derer, die die Situation als ungünstiger bewerten, liege bei 22 Prozent. Diese Zahlen blieben im Vergleich zum Vorjahr weitestgehend stabil. Gleiches gilt laut bdo für die Beurteilung der Umsatzentwicklung. Stark eingebrochen sei hingegen die Rentabilität. Rund 39 Prozent der Unternehmen hätten mit einer negativen wirtschaftlichen Entwicklung zu kämpfen. Nur 24 Prozent der Omnibusunternehmen gaben dagegen gestiegene Gewinne an.

„Bustourismus schenkt den Fahrgästen tolle Erlebnisse und schöne Momente. Die aktuelle Konjunkturumfrage zeigt, dass es unseren Unternehmen in diesem Bereich in der Breite offensichtlich gut gelingt, mit attraktiven Angeboten auch Reisende zu gewinnen und die Umsätze zu steigern. Dass sich gleichzeitig die Rentabilität deutlich verschlechtert, ist ein bemerkenswertes Warnsignal, das wir ernst nehmen müssen. Ich kenne die alltäglichen Probleme meiner Kolleginnen und Kollegen gut: Der bürokratische Aufwand für Unternehmen im Bustourismus ist immer weiter gewachsen, sodass kleinere und mittlere Unternehmen ihre Angebotspalette mitunter einschränken müssen oder Ziele ganz streichen. Das ist eine schlechte Entwicklung – nicht nur für die Unternehmen, sondern vor allem auch für die Reiseziele und Beschäftigten dort vor Ort. Wir wollen weiter Arbeitsplätze und Wachstum schaffen. Dafür brauchen wir aber anständige Rahmenbedingungen“, erklärte bdo-Präsident Karl Hülsmann.

Die gesamten Ergebnisse der Studie finden Interessierte unter http://www.bdo.org/publikationen. (ts)

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