Ist es Vandalismus, was Ulrika Erdes mit den Bahn- und Bussitzen im Großraum Malmö macht? Immerhin "verändert" sie die Sitze. Doch ihre Werkzeuge sind nicht Spraydose und Messer, sie benutzt dazu Nadel und Faden. Ulrika Erdes bestickt die Sitzbezüge. Damit habe sie eine feministische Aktion gestartet, so die Künstlerin. "Ich habe eine traditionelle Frauentätigkeit in den männlichen öffentlichen Raum versetzt," äußerte sie sich in einem Interview. Laut eigener Schätzung hat die Schwedin bereits über hundert öffentliche Verkehrsmittel verschönert. Die Verkehrsbetriebe wollen die bestickende Graffiti vorerst nicht zur Anzeige bringen: "Schmierereien mit Kreuzstich sind doch sympathischer als solche mit Tuschestiften." http://www.ulrikaerdes.se/public_embroidery.html
Bestickte Bussitze - Vandalismus?
Graffitikünsterlin bestickt Bussitze: feministische Aktion.