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Deutschland-Ticket:: Vorverkauf beginnt heute

03.04.2023 12:10 Uhr | Lesezeit: 5 min
Deutschlandticket Vorverkauf startet
Der Vorverkauf zum Deutschlandticket ist gestartet. Abo-Zuwächse erhofft der VDV vor allem in Bezug auf das Job-Ticket.
© Foto: iStock/Sebastian Ohlig/Avector

Nachdem der Bundesrat am vergangenen Freitag die Einführung des Deutschlandtickets zum 1. Mai 2023 beschlossen und das Gesetzgebungsverfahren damit abgeschlossen hat, ist heute der Verkauf des Deutschlandtickets gestartet.

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Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) geht in einer ersten Prognose davon aus, dass zusätzlich zu den bereits bestehenden ÖPNV-Abonnements rund 5,6 Millionen Neukunden das Deutschlandticket kaufen werden.

„Mit dem bundesweiten Vorverkauf treten wir in die nächste entscheidende Phase zur Einführung des Deutschland-Tickets ein“, so VDV-Präsident Ingo Wortmann. „Es ist gut, dass es nun auch für die Fahrgäste endlich losgeht. Ab heute kann man das Deutschland-Ticket bei den Verkehrsunternehmen und Verbünden quasi vorbestellen, um es dann pünktlich ab 1. Mai im gesamten deutschen ÖPNV zu nutzen.“ Der VDV rechne damit, dass im Laufe der kommenden Wochen und Monate nicht nur die allermeisten Fahrgäste, die bereits heute ein ÖPNV-Abo haben, zum Deutschlandticket wechseln, sondern auch etwa 5,6 Millionen Menschen mit diesem Angebot erstmals oder nach längerer Zeit wieder ein ÖPNV-Abo neu abschließen werden.

Der VDV geht in einer ersten Prognose davon aus, dass sich von den aktuell etwa zwölf bis vierzehn Millionen Abonnentinnen und Abonnenten im ÖPNV rund elf Millionen künftig für das Deutschland-Ticket entscheiden werden. Hinzu kommen prognostizierte 5,6 Millionen potenzielle Neukunden. „Diese Zahlen zeigen, welches Potenzial für die Branche mit Blick auf Fahrgastgewinnung im Deutschland-Ticket liegt. Man muss dabei aber berücksichtigen, dass uns aufgrund der Neu- und Einzigartigkeit des Deutschland-Tickets bislang Vergleichszahlen für eine konkrete Berechnung fehlen. Daher handelt es sich dabei wirklich nur um eine erste Abschätzung, die aber natürlich von den Experten auf der Basis vorhandener Szenarien so valide wie möglich berechnet wurde“, so Wortmann.

Schub beim Job-Ticket?

Die Verkehrsunternehmen und Verbünde halten vor allem das finanziell für Fahrgäste nochmal attraktivere Job-Ticket im Rahmen des Deutschlandtickets für den größten Hebel bei der Gewinnung von Neukunden. Mit entsprechendem Rabatt der Arbeitgeber kostet das Ticket die Beschäftigten nur noch 34,30 Euro statt 49 Euro im Monat. „Damit erhoffen wir uns einen regelrechten Schub bei den Job-Tickets, die heute schon zu den meistgekauften ÖPNV-Abos zählen. Wir wissen, dass bereits erste große Arbeitgeber wie Bayer, die Ergo Versicherung oder Vodafone sogar noch über diesen Rabatt mit weiteren firmeninternen Zuzahlungen ihren Mitarbeitenden flächendeckend das Deutschlandticket als sehr günstiges ÖPNV-Job-Ticket anbieten wollen. Doch auch für kleinere und mittlere Unternehmen kann der von Bund, Ländern und Branche vereinbarte Rabatt für ein dann bundesweit gültiges Job-Ticket sehr attraktiv sein. Die Beschäftigten verlangen heutzutage immer häufiger auch klimafreundliche Mobilitätsangebote von ihren Unternehmen. Mit dem neuen Job-Ticket-Angebot im Rahmen des Deutschland-Tickets setzen wir dafür einen starken Impuls“, so Wortmann abschließend.

Alle aktuellen Infos sowie umfassende FAQs zum Deutschland-Ticket finden Sie unter D-Ticket.Info.

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