Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben der erste Anbieter, der unter der neuen Gesetzgebung agiert. Das Geschäftsmodell basiert auf dem Zusammenschluss von bereits etablierten Unternehmen aus der Verkehrs- und Tourismusbranche unter einer gemeinsamen Dachmarke. FlixBus übernimmt für seine Kooperationspartner Netzplanung, Marketing sowie Vertrieb. Die Partner verantworten dagegen den operativen Linienbetrieb und stellen eine moderne Flotte aus einheitlichen Fernreisebussen zur Verfügung. Ziel ist ein deutschlandweit gültiges und identisches Angebot bezüglich Preis, Qualität, Service und Vertrieb.
FlixBus verkündete mit folgenden Linien zu starten:
- München-München Flughafen-Nürnberg-Erlangen
- Erlangen-Nürnberg-Regensburg
- Köln-Frankfurt Flughafen-Frankfurt-Würzburg-Erlangen-Nürnberg-Schwabach
- Frankfurt-Würzburg-Erlangen-Nürnberg-Schwabach
- Dresden-Leipzig-Göttingen-Kassel-Dortmund-Köln
In Kooperation mit Partner Autobus Oberbayern und Allgäu Airport Express werden bedient:
- Frankfurt-Flughafen Frankfurt Hahn
- Köln-Flughafen-Frankfurt Hahn
- München-Memmingen-St. Gallen-Zürich
- München-Regensburg-Pilsen-Prag
In den nächsten Wochen sollen über 300 Verbindungen quer durch Deutschland folgen. Weitere 20 Städte werden an das Fernbusnetz von FlixBus angeschlossen, erklärt das Unternehmen. Sobald die Genehmigungsbehörden grünes Licht gäben, werde FlixBus das Netz großflächig ausbauen. Geschäftsführer André Schwämmlein: „Ticketpreise beginnen bei FlixBus ab einem Euro, die Kunden sollen sich selbst von der Alternative Fernbus überzeugen.“ Auch auf lange Frist würden die Preise bei FlixBus etwa 60 bis 80 Prozent unter dem Angebot der Deutschen Bahn liegen. (ah)