Außerdem sollen in den drei Wochen zuvor schon weitere drei bis vier Busse in Paris entwendet worden sein. „Insoweit muss davon ausgegangen werden, dass dort derzeit höchste Diebstahlgefahr besteht", teilt Thomas Dittmeier, Geschäftsführer der Dittmeier Versicherungsmakler GmbH, mit.
Wie schon anlässlich der vorangegangenen Diebstahlserien empfiehlt Dittmeier, dass die Busunternehmen ihre Fahrzeuge selbst bestmöglich schützen sollten. Die in den Bussen verbauten elektronischen Wegfahrsperren müssen laut Dittmeier als wirkungslos betrachtet werden. Empfohlen werden beispielsweise versteckt angebrachte Schalter zur Unterbrechung der Startelektronik beziehungsweise der Kraftstoffzufuhr. Zu beachten seien dabei etwaige Sicherheitsweise des Fahrzeugherstellers. „Außerdem empfiehlt es sich, möglichst bewachte Parkplätze zu nutzen und zusätzlich den Bus durch beispielsweise einen Pkw ganz eng einparken zu lassen", ergänzt Thomas Dittmeier. „Dies sollte die Diebe abschrecken, da die Diebe nach unserer Erfahrung möglichst kein Aufsehen erregen wollen, und somit kaum ein Pkw weggeschoben werden wird. Zu guter Letzt empfehlen sich für den Fall der Fälle GPS/GSM/Funk-Ortungssysteme, die die Wahrscheinlichkeit für ein Wiederauffinden eines gestohlenen Busses erhöhen."
Falls ein Diebstahl im Ausland passiert, muss dieser unbedingt nochmals bei der örtlichen deutschen Polizeidienststelle angezeigt und auf die sofort beginnende Funk- und Ringfahndung gedrängt werden, so Dittmaier. Eine vorhandene GO-Box oder Telepass sollte nicht gesperrt werden, um die Spur verfolgen zu können (Verschieberichtung). Betroffene Busunternehmen können sich jederzeit auch an Dittmeier wenden (24h-Notfall-Hotline: +49 (0) 700 10 20 40 50). Das Unternehmen stellt sofort den Kontakt zu entsprechenden Stellen bei Landeskriminalämtern und zu speziellen Detekteien her, da, so Dittmeier, sowohl im In- wie im Ausland ein Busdiebstahl häufig unzureichend aufgenommen und verfolgt wird. Auch Nicht-Dittmeier-Kunden können mit Dittmeier sofort Kontakt aufnehmen. Weitere Infos unter http://www.dittmeier.de. (ah)