Damit stieg die Nachfrage um drei Millionen Passagiere (plus 0,9 Prozent) gegenüber dem Vorjahr und erreichte das bisherige Rekordergebnis von 2008. Allein in der Stadt Zürich legte die Nachfrage um 2.2 Millionen Passagiere zu. Die Regionen Oberes Glattal, Limmattal, Unterer Pfannenstiel und Unterer Zimmerberg gewannen zusammen rund 800.000 neue Fahrgäste. Mit diesem Ergebnis wurde das konjunkturelle Tief von 2009 wettgemacht. Das kontinuierliche Wachstum in den Entwicklungsgebieten setzt sich fort. Besonders beliebt sind die Bus- und Tramlinien in den dynamischen Entwicklungsgebieten Zürich Nord und West. Eine Million zusätzliche Passagiere zählen die VBZ auf den städtischen Buslinien (plus 2,4 Prozent) und 1,4 Millionen zusätzliche Passagiere auf den Tramlinien (plus 0,7 Prozent). Ein Rückgang der Fahrgastzahlen um 200.000 Passagiere (minus 0,3 Prozent) ist auf dem Trolleybusnetz zu verzeichnen. Wegen der Sanierung der Hardbrücke wird der Verkehr über die Brücke im so genannten Mischverkehr geführt. Dadurch kommt es vermehrt zu Staus, weshalb mit den Trolleybuslinien 33 und 72 die Anschlüsse an die S-Bahnen und Tramlinien nicht mehr in gewohnter Qualität gewährleistet sind. So wurden hier im 2010 rund 400.000 Fahrgäste weniger gezählt. Bereits in der Vorjahresperiode ist die Nachfrage auf diesen Linien um rund 250.000 Fahrgäste gesunken. Die zusätzlichen Passagiere bei den anderen Trolleybuslinien vermögen die Verluste nicht komplett zu kompensieren. Das grösste Wachstum verzeichnen die VBZ mit rund 0,5 Millionen zusätzlichen Fahrgästen auf den Buslinien im Oberen Glattal. Hier stieg die Nachfrage um 6.7 Prozent. (ah)
Drei Millionen mehr Fahrgäste mit den VBZ unterwegs
Rund 318 Millionen Fahrgäste fuhren im Jahr 2010 mit den Trams und Bussen der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ).