Entgegen der Forderung von Umweltschützern sollen stattdessen von Oktober an acht nicht zusammenhängende Sperrgebiete für Fahrzeuge mit hohem Schadstoffausstoß gelten. Dort dürfen Autofahrer dann nur noch mit Plaketten unterwegs sein. Die Zonen liegen in Stadtteilen mit besonders hohen Feinstaubwerten, teilte die nordrhein-westfälische Landesregierung nach einer Einigung innerhalb der CDU-FDP-Koalition mit. Autobahnen und große Durchfahrtsstraßen sind von Einschränkungen ausgenommen. Die Gesamtfläche der Zonen wurde gegenüber ersten Planungen vom Februar darüber hinaus noch einmal um zehn Prozent verkleinert. Umweltzonen gibt es vom Oktober an in Teilen von Duisburg, Oberhausen, Bottrop, Essen, Gelsenkirchen, Bochum, Recklinghausen und Dortmund. Für Anwohner gelte allerdings ein Jahr Schonfrist, hieß es.
Endgültiges Aus für Umweltzone Ruhr
Das Ruhrgebiet wird keine flächendeckende Umweltzone.