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Hochbahn: Nach wie vor ein hoher Krankenstand

Durch die Anpassungsmaßnahmenn will die Hochbahn die Einschränkungen für die Fahrgäste minimieren
© Foto: Solaris Bus & Coach

Mit verschiedenen Maßnahmen hat die Hamburger Hochbahn auf den hohen Krankenstand im Unternehmen reagiert, unter andere werden für einzelne Fahrten Leistungen von privaten Busunternehmen eingekauft.


Datum:
09.12.2022
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit:
3 min
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Anfang November hatte die Hamburger Hochbahn angesichts hoher Krankenquoten Maßnahmen eingeleitet, die es in den vergangenen Wochen ermöglicht haben, einen stabilen Regelbetrieb aufrechtzuerhalten, mit dem die Fahrgäste verlässlich planen konnten. Laut dem Unternehmen habe man so ungeplante Fahrtausfälle „auf ein Minimum“ reduzieren können.

Da der Krankenstand – wie in sehr vielen Bereichen und Branchen – derzeit bei der Hochbahn ungewöhnlich hoch ist und die Krankenquote rund zwei bis 2,5 Prozentpunkte über dem Wert vergleichbarer Zeiträume in den Vorjahren liegt, hat das Verkehrsunternehmen entschieden, die Maßnahmen zumindest bis Mitte Januar zu verlängern.

Dies bedeutet, dass weiterhin für einzelne Fahrten Leistungen von privaten Busunternehmen eingekauft werden, so die Hochbahn. Die Busse auf der MetroBus-Linie 5 zwischen Nedderfeld und Innenstadt fahren im Fünf-Minuten-Takt, auf der MetroBus-Linie 6 fahren die Busse im Zehn- statt im Fünf-Minuten-Takt. Auf dem fahrgaststarken Abschnitt zwischen Semperstraße und Innenstadt fahren die Busse gemeinsam mit der MetroBus-Linie 17 weiter im Fünf-Minuten-Takt. Bei der U1 und U3 gibt es keine Fahrplananpassungen, aber Verstärkerzüge, die den regulären Fahrplan ergänzen, werden herausgenommen.

Für die übrigen mehr als 110 Hochbahn-Buslinien sowie die U-Bahn-Linien U2 und U4 bleiben die Fahrpläne unverändert. Für alle Anpassungsmaßnahmen gelte das Ziel, dass „die Einschränkungen für die Fahrgäste minimiert werden sollen“, so die Hochbahn. Vor dem Hintergrund der aktuellen Fahrgastzahlen, die im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit – mit Schwankungen – bei etwa 85 Prozent liegen, geht die Hochbahndavon aus, dass die getroffenen Maßnahmen „kaum spürbar“ sein werden.

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