Londoner Umweltzone bringt der Umwelt nichts

18.05.2008 09:53 Uhr
WienTourismus
© Foto: WienTourismus

50.000 Autos weniger aber Luftqualität kaum verbessert.

Die Mautgebühr für das Londoner Stadtzentrum hat die Anzahl der Privatautos in dem Gebiet um ein Fünftel gesenkt, meldet die Welt. Seit Einführung der Gebühr im Jahr 2003 fahren täglich etwa 50.000 Autos weniger durch die Straßen der britischen Metropole. Die Luftqualität hat sich durch die Verkehrsabnahme jedoch kaum verbessert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Londoner King's College über die Schadstoffemissionsmengen im Mautgebiet zwei Jahre vor und nach der Gebührenerhebung. "Der Anteil an Rußpartikeln und Kohlenmonoxid ist nur geringfügig gesunken, der an Stickoxiden hingegen sogar leicht gestiegen", so Studien-Leiter Frank Kelly. Er erklärt sich den Schadstoff-Anstieg mit dem um 25 Prozent angestiegenen Busverkehr. Denn aufgrund der Maut kommen die Menschen nun anstatt mit dem Auto mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Innenstadt. Den Londoner Verkehrsbetrieben bescherte dies ein tägliches Fahrgastplus von 29.000 Personen.

MEISTGELESEN


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

WEITERLESEN



NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


www.omnibusrevue.de ist das Online-Portal der monatlich erscheinenden Zeitschrift OMNIBUSREVUE aus dem Verlag Heinrich Vogel, die sich an Verkehrsunternehmen bzw. Busunternehmer und Reiseveranstalter in Deutschland, Österreich und der Schweiz richtet. Sie berichtet über Trends, verkehrspolitische und rechtliche Themen sowie Neuigkeiten aus den Bereichen Management, Technik, Touristik und Handel.