Das zum 1. Januar 2008 in Kraft getretene neue ÖPNV-Gesetz für NRW sieht vor, das sich die bislang neun Verkehrsräume im Lande zu drei Nahverkehrs-Organisationen zusammenschließen: Rhein-Ruhr, Westfalen-Lippe und Rheinland. Mit der Gründung des Zweckverbandes Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) haben dazu die fünf westfälischen Zweckverbände den Grundstein gelegt. Der NWL wird gebildet von den Zweckverbänden Ruhr-Lippe (ZRL), Münsterland (ZVM) und Personennahverkehr Westfalen-Süd (ZWS) sowie den Verkehrsverbünden Ostwestfalen-Lippe (VVOWL) und Paderborn-Höxter (nph). Sitz des NWL ist Unna, an den Geschäftsstellen der Mitglieder in Siegen, Bielefeld, Münster und Paderborn werden wesentliche Aufgaben des NWL wahrgenommen. Die Verbandsversammlung des NWL besteht aus 45 Vertretern der fünf westfälischen Verkehrsräume. Zum Vorsitzenden der Versammlung wurde Frank Beckehoff, Landrat Kreis Olpe, gewählt. Winfried Stork, Kreisdirektor des Hochsauerlandkreises und Verbandsvorsteher des ZRL, wurde zum Verbandsvorsteher des NWL gewählt. Die Funktion des Sprechers der Geschäftsführung wird von Burkhard Bastisch (Geschäftsführer des ZRL) übernommen. Die Stellvertretungen werden – ebenfalls in Personalunion - durch die Leitungen der Geschäftsstellen an den regionalen Standorten gestellt.
Neue Nahverkehrs-Organisation für Westfalen-Lippe
Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) geht an den Start