Neustart nach Insolvenz

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Nur einen Tag nach dem Bundestag hat der Bundesrat das Gesetz zur weiteren Verkürzung des Restschuldbefreiungsverfahrens gebilligt. Es wurde dem Bundespräsidenten zur Unterzeichnung zugeleitet.


Datum:
23.12.2020
Autor:
Mireille Pruvost
Lesezeit: 
1 min

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Das Gesetz sieht eine Verkürzung der Restschuldbefreiung in Insolvenzverfahren von sechs auf drei Jahre vor: Verbraucherinnen und Verbraucher, aber auch Unternehmen sind damit unter bestimmten Voraussetzungen früher als bisher von nicht erfüllten Verbindlichkeiten gegenüber ihren Gläubigern befreit. Dies soll ihnen die Chance auf einen zügigen wirtschaftlichen Neuanfang nach der Insolvenz geben, wie der Bundesrat mitteilte.

Rückwirkend gültig
Damit auch diejenigen profitieren, die durch die Corona-Pandemie in finanzielle Schieflage geraten sind, gilt das Gesetz rückwirkend für alle ab dem 1. Oktober 2020 beantragten Insolvenzverfahren. Für Anträge, die zwischen dem 17. Dezember 2019 und dem 30. September 2020 gestellt wurden, gibt es eine Übergangsregelung.

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