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On-Demand-Verkehr: VVS-Rider startet im Landkreis Göppingen

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Göppingens Landrat Edgar Wolff (Mitte) stellte zusammen mit dem Bürgermeister Markus Schweizer den neuen VVS-Rider vor. Wie das neue Kleinbus-System funktioniert, das ganz ohne Fahrplan auskommt, haben Victoria Ebert von Via (rechts) und Erhard Kiesel (4.v.r.) von Schlienz-Tours erklärt, neben ihm ist VVS-Geschäftsführer Thomas Hachenberger (3.v.r.) zu sehen
© Foto: VVS

Im Landkreis Göppingen ergänzt der neue VVS-Rider das klassische ÖPNV-Angebot, betrieben wird der On-Demand-Verkehr vom Busunternehmen Schlienz-Tours.


Datum:
07.12.2023
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit:
4 min
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Im Landkreis Göppingen wird zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember unter dem Namen „VVs-Rider“ erstmals ein On-Demand-Verkehr angeboten. Kleinbusse verkehren dann auf Abruf und nach Tarif des VVS. Unterwegs ist der VVS-Rider im Mittelbereich Geislingen – dazu gehören Geislingen, Böhmenkirch, Bad Überkingen, Deggingen, Bad Ditzenbach, Drackenstein, Hohenstadt, Mühlhausen i.T. und Wiesensteig. Auch die Orte Gussenstadt, Gerstetten, Schalkstetten sowie der Bahnhof in Merklingen werden auf Wunsch vom VVS-Rider angefahren.


Betrieben wird das Angebot vom Omnibusunternehmen Schlienz-Tours, das im VVS-Gebiet bereits in mehreren Landkreisen im Linienverkehr tätig ist und bereits einen On-Demand-Verkehr in Wernau betreibt. „Schlienz-Tours bietet Fahrgästen mit dem VVS-Rider ein bequemes, flexibles und dynamisches Nahverkehrserlebnis. Der Rider ist eine tolle Ergänzung zu unserem bestehenden Linienverkehr“, sagte Erhard Kiesel, Geschäftsführender Gesellschafter von Schlienz-Tours.

Ergänzung zum klassischen ÖPNV

Der neue VVS-Rider ergänzt die vorhandenen, fahrplanmäßig fahrenden Busse. Er kann daher nicht gebucht werden, wenn die gewünschte Verbindung durch den bestehenden Linienverkehr abgedeckt ist. Das Rider-Netz besteht aus rund 2500 virtuellen Haltestellen, meist an Kreuzungen, vor Geschäften, bei Sehenswürdigkeiten oder an regulären Haltestellen. Sie sind auf der im System hinterlegten Karte sichtbar und direkt auswählbar.

„On-Demand-Verkehre leisten einen wichtigen Beitrag für mehr Mobilität im ländlichen Raum. Der neue VVS-Rider ist für die Bevölkerung eine echte Alternative zum Auto und ermöglicht eine Fahrt von A nach B ohne langen Weg zur Haltestelle“, sagte Göppingens Landrat Edgar Wolff bei der offiziellen Vorstellung der neuen Fahrzeuge im VVS-Design. „Der Landkreis nehme auch einen „höheren sechsstelligen Betrag zum Betrieb des VVS-Riders in die Hand“, sagte Wolff.

Der Fuhrpark der Verkehrsunternehmen im VVS besteht schon lange nicht mehr nur aus Bahnen und Bussen. „Längst gehören Anrufsammeltaxis, Mieträder oder Carsharing-Angebote zum Mobilitätsverbund dazu. Ab sofort ergänzt der Rider das Angebot“, sagte VVS-Geschäftsführer Thomas Hachenberger. Fahrgäste mit einem VVS-Abo, dazu gehört auch das Deutschland-Ticket, oder einem Tages- und Einzelticket fahren ohne Zusatzkosten mit.

Landkreisübergreifendes VVS-Rider-System

Partner beim Rider ist Via, dessen Software und Netzwerk zum Einsatz kommt. Chris Snyder, CEO von Via Europa, erklärte: „Wir sind stolz darauf, mit dem VVS zusammenzuarbeiten, um den Zugang zum technologiegestützten öffentlichen Nahverkehr für die Bürger in der Region Stuttgart weiter auszubauen. Das landkreisübergreifend einheitliche VVS-Rider-System ermöglicht es Fahrgästen mit einer App Fahrten im gesamten Verbundgebiet zu buchen. Außerdem hat die VVS-Rider-App auch Zugriff auf den Stuttgarter On-Demand-Shuttle „SSB Flex“ und andersherum.

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