Unfallrisiko Aggression

© Foto: Berki Cosmin Alin/stock.adobe.com

Was tun, wenn die Wut das Steuer übernimmt? – Wichtig ist es, sich nicht von Emotionen wie Ärger oder Wut während der Fahrt leiten zu lassen, rät der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR).


Datum:
01.09.2020
Autor:
Theresa Siedler
Lesezeit: 
2 min

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Emotionen wie Ärger, Wut oder Trauer treten immer mal wieder auf. Im Straßenverkehr können sie jedoch zu einem Unfallrisiko werden, warnt der DVR. Gefährlich werde es, wenn sich die Emotionen auf das eigene Fahrverhalten auswirken.

Um auch in brenzligen Situationen die Ruhe zu bewahren und die Emotionen am Steuer nicht überkochen zu lassen, gibt der DVR deshalb folgende Tipps:

  • Sich selbst reflektieren: Wenn man sich der eigenen Gefühle und Reaktionen bewusst ist, lässt es sich besser darauf reagieren.
  • Verschnaufpause einlegen, wenn die Wut steigt: Auf der Autobahn heißt das: Am besten auf den nächsten Parkplatz fahren und durchatmen.
  • Die Perspektive wechseln, um Verständnis für andere Verkehrsteilnehmende zu entwickeln: Wenn man sich in die Lage des Anderen hineinversetzt und Verständnis für ihn entwickelt, fällt es leichter, auch im Straßenverkehr Rücksicht zu nehmen.
  • Die Methode Gedankenstopp: Wenn sich Fahrer durch andere Verkehrsteilnehmende provoziert fühlen, gelte es zu sagen: „Stopp! So nicht! Ich lasse mich nicht provozieren!“
  • Zeitpuffer einplanen und so sich selbst den Zeitdruck nehmen.
  • Sich bewusstmachen: aggressives Verhalten löst die Situation nicht. Besser ist es, die Ruhe zu bewahren, tief durchzuatmen, den größtmöglichen Sicherheitsabstand zu dem aggressiv Fahrenden einzuhalten und bremsbereit zu sein.

Weitere Informationen zum Thema Emotionen im Straßenverkehr gibt es bei der Schwerpunktaktion Risiko Check Emotionen.

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