„Linienbusse eignen sich wegen ihres häufigen Bremsens und Anfahrens besonders für die serielle Hybrid-Technologie, weil Bremsenergie zurück gewonnen wird und für den Betrieb der Elektromotoren zur Verfügung steht. Unserer Einschätzung nach hat diese Antriebstechnologie großes Zukunftspotential“, so Klaus-Peter Wandelenus, technischer Geschäftsführer der Via Verkehrsgesellschaft mbH. Durch die Hybridtechnik würden mindestens 20 Prozent Dieselkraftstoff eingespart. Der CO2-Ausstoß je Bus könne im Jahr um circa 22,18 Tonnen reduziert werden. Bei voller Zielerreichung (Forschungsvorhaben des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr) sei sogar eine Minderung von etwa 30 Prozent vorstellbar. Zusammen mit der Via Verkehrsgesellschaft beteiligen sich neun Verkehrsunternehmen am Projekt „Hybridbus-Einsatz im VRR“, das der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr mit über 10 Millionen Euro fördert. Insgesamt wurden 24 Busse von fünf verschiedenen Herstellern beschafft. Im nächsten Jahr wird die Via Verkehrsgesellschaft mbH im Rahmen des VRR-Projektes zwei weitere Hybrid-Busse anschaffen, die dann in Essen, Mülheim an der Ruhr und in Duisburg im Linienbetrieb verkehren werden. Geplant ist, dass der Via Hybridbus in Essen auf den Buslinien 155 und 166 zum Einsatz kommen wird. (ah)
Via Verkehrsgesellschaft testet neuen Hybridbus
Das weltweit fünfte Fahrzeug der Serie Citaro G BlueTec-Hybrid trägt das Logo der Mülheimer VerkehrsGesellschaft mbH und fährt für Forschungszwecke zunächst in Essen.