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Autonomes Fahren: Barrierefreiheit und Umgang mit Daten im Fokus

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Das Projekt „Ameise“ geht in die dritte Projektphase
© Foto: Kommunikationsbüro Ulmer GmbH

Beim Projekt „Ameise“ wird untersucht, unter welchen Bedingungen ein Bus ohne Fahrpersonal eingesetzt werden. Am Ende sollen Handlungsempfehlungen für den Einsatz autonomer Fahrzeuge im ÖPNV stehen.


Datum:
06.12.2023
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit:
3 min
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Das Projekt „Ameise“, ein Forschungsvorhaben zum autonomen Fahren, geht nun in die dritte Projektphase. Neben dem bestehenden Testgelände im Waiblinger Ameisenbühl soll nun auch das Areal des künftigen Zukunftsquartiers „Quantum Gardens“ in Ehningen für Testfahrten des autonomen Kleinbusses „Ameise“ dienen. Dabei sollen unter anderem Synergieeffekte mit der Stadt- und Quartiersplanung untersucht werden, wie das Verkehrsministerium Baden-Württemberg mitteilte.

Die Ergebnisse der bisherigen Projektphasen könnten sich „bereits zeigen lassen“, so das Ministerium zufrieden: Der automatisierte Buslinienbetrieb zwischen S-Bahnhof Waiblingen und dem dortigen Berufsbildungswerk erfreue sich hoher Beliebtheit unter den Bürgern. Gleichzeitig habe die Forschungsgruppe viele wichtige verarbeiten können. Dabei ging es unter anderen um Fragen der Barrierefreiheit und unter welchen Bedingungen ein Bus ohne Fahrpersonal zum Einsatz kommen kann.

Bei der Weiterführung soll der Fokus unter anderem auf den Umgang mit Daten im Kontext des autonomen Fahrens im ÖPNV gelegt werden. Die Frage, inwiefern das Fahrerlebnis, insbesondere für mobilitätseingeschränkte Personen, verbessert werden kann, bleibe weiterhin Untersuchungsgegenstand. Dabei werde der Begriff „Barrierefreiheit“ in einem größeren Kontext betrachtet, um nutzerzentrierte Lösungen zu erschließen, die zum einen altersgerecht sind und zum anderen beispielsweise junge Familien einschließen.

Am Ende des Projektes sollen unter anderem Empfehlungen für die nächsten Schritte stehen, um das autonome Fahren, über die Testprojekte hinaus, erfolgreich in Baden-Württemberg einzuführen. Der Weg in den „ÖPNV der Zukunft“ soll in so genannten „Transformationspfaden“ beschrieben werden.

„Die Ergebnisse der vorherigen Phasen haben gezeigt, dass autonomes Fahren sich nicht nur auf das Fahrzeug selbst bezieht. Es ist wichtig, dass wir in Zukunft das gesamte System ganzheitlich betrachten. Neue Technologien sowie nachhaltige Mobilitätsangebote müssen zukünftig in der langfristigen Planung von öffentlichen Räumen mitbedacht werden“, sagte Ministerialdirektor Berthold Frieß.

Das Projekt endet im November 2024. Es wird vom Verkehrsministerium mit rund 1,7 Millionen Euro gefördert. Das Konsortium besteht aus den Forschungspartnern Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation und der Hochschule Esslingen, der Gemeinde Ehningen und der Stadt Waiblingen.

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