An den beiden Messetagen zeigten auf der Bus2Bus 156 Aussteller aus 25 Ländern ihre Lösungen für den öffentlichen Personennahverkehr, die Langstrecke und die Bustouristik. Zu sehen waren 60 Busse und das Programm umfasste über 100 Sessions. Die Busse wurden in den Hallen und auf dem Außengelände unter realitätsnahen Bedingungen präsentiert – vom autonomen Kleinbus bis zum modernen Reisebus. Auf der Messe werde gezeigt, wie die Transformation funktioniert, sagte Dirk Hoffmann, der Geschäftsführer der Messe Berlin, bei der Eröffnung. Hoffmann kündigte zudem an, dass die Bus2Bus 2028 dann drei statt der bisherigen zwei Tage umfassen wird. Die Bus2Bus sei mehr als nur eine Ausstellung, sondern ein Treffpunkt, an dem die Branche zusammenkommt. „Hier wird nicht nur präsentiert, hier wird erlebt“, sagte Karl Hülsmann, Präsident des Bundesverbands Deutscher Omnibusunternehmen (bdo) in seiner Begrüßungsrede.
KI für den Mittelstand
Das Zukunftsthema Künstliche Intelligenz erläuterte Fabian Westerheide in seiner Keynote „KI im Mittelstand: Weniger Bürokratie. Mehr Geschwindigkeit“. Als Investor, Autor und Speaker zählt Westerheide zu den profiliertesten Stimmen für KI und digitale Transformation in Europa. „Fangen Sie klein an, testen Sie ein Pilotprojekt, das für Sie passt“, empfahl er. Es gehe nicht darum, in Sachen KI der Erste zu sein, sondern darum, die für den eigenen Betrieb richtigen Anwendungen umzusetzen und kontinuierlich zu optimieren. Wichtig sei ein „innerer Kulturwandel“ und das Thema strategisch auf Vorstandsebene anzusiedeln.
Rund 4000 Fachbesucher erwartet
Die Messe Berlin erwartete an den beiden Tagen rund 4000 Fachbesucher. Eine Neuheit war der Busfahrertag am zweiten Messetag, zu dem mehrere hundert Fahrer kamen.