Im Vergleich zum Vorjahresquartal kletterte das Konzernergebnis von 407 Millionen auf 702 Millionen Euro, wie der Konzern mitteilte. Daimler Truck führt die positive Entwicklung auf eine sich erholende Marktlage zurück.
Der Umsatz stieg um 19 Prozent von 10,55 Milliarden auf rund 12,58 Milliarden Euro. Der operative Gewinn – das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) – nahm um 89 Prozent von 553 Millionen Euro auf etwas mehr als eine Milliarde Euro zu. Die Ergebnisse im dritten Quartal zeigten, dass das Geschäft weiter an Dynamik gewinne, sagte Daimler-Truck-Chefin Karin Rådström laut Mitteilung.
Zuwachs vor allem in Nordamerika
Im dritten Quartal verkaufte Daimler Truck deutlich mehr Fahrzeuge als im sehr schwachen Vorjahreszeitraum. Der Absatz stieg um 26 Prozent auf 91.260 Fahrzeuge. In Nordamerika legten die Verkäufe mit einem Anstieg von über der Hälfte deutlich zu. Dort waren im Vorjahr die Verkäufe eingebrochen.
Beim Nutzfahrzeughersteller lief es zuletzt nicht rund. 2025 sank der Gewinn um 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf zwei Milliarden Euro. In den ersten sechs Monaten dieses Jahres brach das Konzernergebnis sogar um satte 72 Prozent ein. Nach neun Monaten steht nun noch unter dem Strich ein Minus von 30 Prozent in den Büchern.
Nutzfahrzeughersteller will weiter sparen
Um wettbewerbsfähiger zu werden, hatte Daimler Truck bereits im vergangenen Jahr das Sparprogramm „Cost Down Europe“ aufgelegt. Bis 2030 sollen damit die laufenden Kosten auf dem Heimatkontinent um mehr als eine Milliarde Euro sinken. In Deutschland sollen deshalb ungefähr 5000 Stellen wegfallen. Betroffen ist insbesondere die Lkw-Marke Mercedes-Benz.