MAN Truck & Bus hat die Zahlen für die ersten neun Monaten 2026 vorgelegt. Man habe „erneut ein robustes Ergebnis erzielt“, so der Bus- und Lkw-Hersteller. Alle wesentlichen Kennzahlen lagen im Plus gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, teilte MAN mit. In einem laut Hersteller „hochkompetitiven Umfeld“ konnte das Busgeschäft die sehr starken Ergebnisse des Vorjahreszeitraums allerdings nicht halten (Auslieferungen: -6 Prozent). In dem Geschäftsfeld laufen aktuell die letzten Vorbereitungen für den Start der Serienproduktion der elektrischen Reisebusse – des MAN eCoach. Die ersten Fahrzeuge sollen laut Hersteller noch in diesem Jahr vom Band rollen.
Deutliches Plus bei Elektrofahrzeugen
Auf dem Gebiet der Elektromobilität verzeichnet MAN weiterhin ein starkes Wachstum – wenn auch noch auf niedrigem Niveau. In den ersten neun Monaten wurden 1480 vollelektrische Fahrzeuge ausgeliefert (805 eTrucks / 675 eBusse) – ein Plus von 36 Prozent. MAN hat bis jetzt bereits mehr als 3300 Elektrobusse in Europa auf die Straße gebracht, die im Linieneinsatz sind.
„Wir sind nun seit fast vier Jahren stabil unterwegs, liefern kontinuierlich robuste Ergebnisse und generieren einen starken Cashflow. So auch in den ersten neun Monaten 2026. Dabei war das Ergebnis des dritten Quartals vor allem beeinflusst durch ein niedriges Absatz- und Produktionsvolumen während der Sommerpause“, sagte MAN-CFO Inka Koljonen.
Starkes Ergebnis beim Lkw und dem MAN TGE
In den ersten neun Monaten hat MAN acht Prozent mehr Trucks verkauft als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das Wachstum resultiere insbesondere aus einer „starken Performance in den europäischen Kernmärkten außerhalb Deutschlands“ – der Marktanteil außerhalb der Region DACH kletterte auf den höchsten Stand der letzten sieben Jahre. Der Absatz in dem für MAN besonders wichtigen deutschen Markt stagnierte hingegen in den ersten neun Monaten im Vergleich zum Vorjahr.
Der MAN TGE sei „weiterhin auf Rekordkurs“ mit bereits 23.400 verkauften Einheiten nach neun Monaten. Auch der Auftragseingang sei nach den ersten drei Quartalen auf Rekordhöhe.