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Elektromobilität: MVG hat zwei Ebusco 3.0 übernommen

Die MVG hat die ersten beiden Ebusco 3.0 übernommen
© Foto: SWM/MVG

Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) hat zwei E-Busse des Typs Ebusco 3.0 übernommen und ist damit weltweit Erstkunde für dieses Fahrzeug.


Datum:
03.01.2022
Autor:
Thomas Burgert
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Diese Busse des niederländischen Herstellers Ebusco sind größtenteils aus Verbundwerkstoff gefertigt und dadurch besonders leicht. Man erwarte daher „eine deutlich höhere Reichweite der Fahrzeuge als die der bisher gelieferten Elektrobusse“, erklärte die MVG. Die tragende Struktur der Karosserie des Ebusco 3.0 ist aus Carbon gefertigt. Insgesamt hat die MVG vier Busse des Typs Ebusco 3.0 bestellt, die bis 2023 ausgeliefert werden.

Durch das niedrige Fahrzeuggewicht von weniger als zehn Tonnen ist auf jeder Seite einer Achse jeweils nur ein einzelner Reifen nötig, was die Radkästen im Innenraum besonders schmal ausfallen lässt. Dadurch kann der Fußboden von vorne bis hinten flach und ohne Anstiege ausgeführt werden und der Bus ist laut MVG für mobilitätseingeschränkte Personen im Innenraum komplett barrierefrei.

MVG verspricht sich besonders wirtschaftlichen Betrieb

„Der Ebusco 3.0 ist sehr leicht und verspricht einen besonders wirtschaftlichen Betrieb“, sagte Veit Bodenschatz, Geschäftsbereichsleiter Bus bei der MVG. „Wir freuen uns sehr, dass wir dieses innovative Fahrzeug als weltweiter Erstkunde in Betrieb nehmen können und unsere Erfahrungen aus dem Einsatz in München in die Weiterentwicklung des Fahrzeugs einfließen. Im vierten Ebusco 3.0, der 2023 ausgeliefert werden soll, werden bereits Optimierungen und Wünsche, die sich aus dem Betrieb ergeben haben, umgesetzt“, sagte Bodenschatz.

Von den beiden nun ausgelieferten Fahrzeugen kommt ein Bus auf den Stadtbus-Linien 100 und 144 zum Einsatz. Das zweite Fahrzeug wird für die Teilnahme am Pilotprojekt „Tempus“ zum sogenannten „Platooning“ vorbereitet. Beim Platooning fahren mehrere Fahrzeuge mittels elektronischer Steuerung in engem Abstand hintereinander. Dabei muss nur das vorderste Fahrzeug durch einen Fahrer gesteuert werden, alle nachfolgenden Fahrzeuge folgen automatisiert.

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