Die Internationale Bus- und Reisebusmesse FIAA positioniert sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen bewusst als strategischer Partner für den Straßenpersonenverkehr. Nach Angaben des Veranstalters richtet sich die Messe gezielt an Hersteller, Betreiber, Zulieferer und öffentliche Auftraggeber, die vor wachsenden strukturellen und wirtschaftlichen Herausforderungen stehen.
Die Branche sieht sich unter anderem mit der Umstellung auf emissionsarme und emissionsfreie Antriebe, der zunehmenden Digitalisierung betrieblicher Abläufe, dem Fachkräftemangel im Fahrpersonal sowie steigenden Investitionsanforderungen konfrontiert. In diesem Umfeld will die FIAA einen Rahmen für Austausch, Orientierung und Zusammenarbeit bieten.
David Moneo, Direktor der FIAA, erklärt, dass die Messe konsequent an den realen Bedürfnissen der Branche ausgerichtet werde. Ziel sei es, Entscheidern praxisnahe Einblicke zu ermöglichen und unterschiedliche technologische Lösungsansätze vergleichbar darzustellen. Dazu zählen unter anderem batterieelektrische Antriebe, Fahrzeuge mit erneuerbaren Gasen sowie Wasserstofftechnologien.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung. Intelligentes Flottenmanagement, vorausschauende Wartung, Vernetzung und der Einsatz von Daten sollen laut Messe zu mehr Effizienz, Sicherheit und Servicequalität beitragen. Digitalisierung werde dabei als konkretes Werkzeug für den operativen Betrieb verstanden.
Darüber hinaus will die FIAA ihre internationale Ausrichtung weiter stärken. Nach Angaben des Veranstalters soll die Messe verstärkt internationale Hersteller, Betreiber und Fachbesucher ansprechen und den spanischen Markt stärker mit anderen Regionen vernetzen. Ziel sei es, zusätzliche Geschäftsmöglichkeiten zu eröffnen und die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu fördern.
Die von IFEMA MADRID organisierte Internationale Bus- und Reisebusmesse FIAA findet vom 22. bis 24. September 2026 auf dem Messegelände in Madrid statt.