FuellCell-Hybrid stellt sich an der Elbe vor

17.11.2009 07:43 Uhr
FuellCell-Hybrid stellt sich an der Elbe vor
v.l.: Dr. Christian Mohrdieck, Leitung Antriebstechnik für Brennstoffzellen- und Batterietechnologie, Daimler AG; Günther Elste, Vorstandsvorsitzender, Hamburger Hochbahn AG und Richard Averbeck, Leitung Entwicklung Daimler Buses, Daimler AG
© Foto: Daimler Buses

Der neue Mercedes-Benz Citaro FuelCell-Hybrid hatte am 16. November den ersten Auftritt an seinem künftigen Einsatzort Hamburg. Von etwa 30 Fahrzeugen, die Daimler Buses für europäische Verkehrsbetriebe aufbauen wird, gehen ab dem nächsten Jahr zehn an die Hamburger Hochbahn AG.

Mit dem Citaro FuelCell-Hybrid beteiligt sich Daimler an einem großflächigen Flottentest, für den neben Hamburg auch weitere europäische Städte vorgesehen sind. Damit knüpft das Unternehmen an die Cute- und HyFleet:Cute Projekte der Europäischen Union an, die von 2003 bis 2009 durchgeführt wurden. Im Projekt HyFleet:Cute haben sich 36 Mercedes-Benz Citaro mit Brennstoffzellenantrieb der zweiten Generation bis heute in zwölf Verkehrsbetrieben auf drei Kontinenten bewährt, unter anderem auch bei der Hamburger Hochbahn AG. "Der neue Citaro FuelCell-Hybrid ist ein eindrucksvoller Beweis dafür, dass Elektromobilität auch bei Nutzfahrzeugen heute schon machbar ist", so Hartmut Schick, Leiter Daimler Buses. "Zudem lassen sich gerade beim Brennstoffzellenantrieb die Synergiepotentiale mit unserer Mercedes-Benz Pkw-Entwicklung und der Daimler-Forschung optimal nutzen." Beim Citaro FuelCell-Hybrid und der B-Klasse F-Cell setzt Mercedes-Benz auf den wirtschaftlichen Einsatz von Gleichteilen. So lassen sich Komponenten, wie zum Beispiel Brennstoffzellenstacks, einheitlich für Pkw und Nutzfahrzeuge verwenden: Der neue Brennstoffzellenbus fährt mit zwei Brennstoffzellen-Systemen desselben Typs, der auch in der B-Klasse zum Einsatz kommt. Dank verbesserter Brennstoffzellenkomponenten und einer Hybridisierung mit Lithium-Ionen-Batterien spart der Citaro FuelCell-Hybrid im Vergleich zur Vorgängergeneration fast 50 Prozent Wasserstoff. Die Reichweite des Brennstoffzellenbusses beträgt rund 250 Kilometer.

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