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MAN: Barbaros Oktay wird neuer „Head of Bus“

MAN: Barbaros Oktay wird neuer „Head of Bus“
Barbaros Oktay hat bei MAN die neu geschaffene Position eines „Head of Bus“ übernommen
© Foto: MAN Truck & Bus

Im Zuge einer Neustrukturierung seines Busgeschäft hat MAN die neue Position eines „Head of Bus“ geschaffen, der die Leitung der Bereiche Entwicklung, Produktion und Vertrieb Bus verantwortet.


Datum:
09.03.2023
Autor:
Thomas Burgert
Lesezeit:
5 min
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MAN Truck & Bus ordnet die Leitung seines Busgeschäfts neu. Im Zuge dieser Neuordnung übernimmt Barbaros Oktay in der neu geschaffenen Position als „Head of Bus“ die unternehmerische Gesamtverantwortung für den Busbereich und wird direkt an den MAN CEO Alexander Vlaskamp berichten. Oktay werde „organisatorisch die Leitung der Bereiche Entwicklung, Produktion und Vertrieb Bus direkt verantworten“, erklärte MAN. Die ebenfalls in der Busorganisation neu geschaffenen Funktionen des Bus CFO (Chief Financial Officer), Bus CHRO (Chief Human Resources Officer) und Bus CPO (Chief Procurement Officer, entspricht etwa einem Leiter Einkauf) fungieren laut MAN als sogenannte „Business Partner“ von Oktay.

Barbaros Oktay begann seine Karriere bei MAN Truck & Bus im Jahr 2004 bei MAN Türkiye am Produktionsstandort in Ankara und ist seitdem in verschiedenen Bus Management Positionen innerhalb des Konzerns tätig. Zuletzt bekleidete Oktay als Senior Vice President die Funktionen des Head of Bus Solutions bei Traton und Head of Bus Engineering, Product & Project Management bei MAN Truck & Bus. In seiner neuen Funktion als Head of Bus übernimmt er die Führungsrolle im Busgeschäft von MAN von Rudi Kuchta, der neuer Managing Director von MAN Truck & Bus Österreich wird und dort Robert Katzer ablöst. Katzer wechselt nach sechs Jahren in Österreich zu MAN Truck & Bus und übernimmt in der neuen Struktur die Leitung Sales Bus.

Ziel ist eine Ergebnisverbesserung im Busgeschäft

Die wesentliche Aufgabe von Barbaros Oktay werde es sein, ein „umfangreiches Maßnahmenpaket zur Ergebnisverbesserung konsequent umzusetzen und das Geschäft mit Bussen wieder nachhaltig profitabel zu machen“, sagte Vlaskamp. „Damit dies gelingt, haben wir die Rolle des Head of Bus und die unternehmerische Gesamtverantwortung für das Busgeschäft von MAN deutlich gestärkt.“ Vlaskamp betonte, das Geschäft mit Bussen werde „auch in Zukunft ein wichtiger Bestandteil des MAN-Produktportfolios sein – neben Lkw, Vans, und Motoren sowie Dienstleistungen rund um Personenbeförderung und Gütertransport“.

„Rudi Kuchta hat viele Jahre lang das Busgeschäft geleitet und war ein wichtiger und vertrauensvoller Ansprechpartner für unsere Kunden. Zuletzt hat er das Geschäft durch die schwierige Phase der Pandemie geführt, wo wichtige Absatzmärkte weggebrochen sind. Im Namen des gesamten Vorstands möchte ich ihm für seine außerordentlichen Leistungen und seinen großen Einsatz für das Busgeschäft danken und wünsche ihm bei seiner nächsten Aufgabe als unser neuer Managing Director der Landesgesellschaft in Österreich viel Erfolg", so Alexander Vlaskamp.

Absatz im Bussegment deutlich gesunken

Der Absatz im Busgeschäft war seit 2019 von rund 7400 auf etwa 4600 Einheiten im Jahr 2021 gesunken. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 blieb die Lage weiter angespannt. Zwar legten hier die Verkäufe gegenüber 2021 um rund 180 Einheiten auf etwa 4800 Fahrzeuge zu. Aber die Erholung vor allem im Reisebusmarkt, der durch die Corona-Krise besonders hart betroffen ist, verzögert sich weiter. Zusätzliche Herausforderungen bestehen neben der Krise in der Ukraine durch die Eintrübung der wirtschaftlichen Gesamtsituation in Europa und den damit einhergehend steigenden Material- und Energiekosten. Mit der organisatorischen Neuaufstellung will MAB „das Geschäft mit Bussen wieder zurück in die Erfolgsspur“ führen.

Dass der MAN Busbereich trotz der angespannten Situation mit Zuversicht in die Zukunft blicken kann, davon ist CEO Alexander Vlaskamp überzeugt: „MAN hat mit das modernste und innovativste Portfolio an Stadt-, Überland- und Reisebussen im Markt. Die mehrfach prämierten Fahrzeuge kommen hervorragend bei Betreibern, Fahrern und Fahrgästen an.“

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