Die Umsatzrendite (ROS) stieg auf 11,6 % (11,0 %) und lag damit erneut deutlich über dem Renditeziel. Der Umsatz nahm um 6 % auf 14,9 Milliarden Euro zu. Der Busumsatz stieg um 10 %. Im zweiten Halbjahr ging die Nachfrage insbesondere nach Nutzfahrzeugen deutlich zurück. Dies machte sich im sinkenden Auftragseingang mit 14,0 Milliarden Euro (-21 %) bemerkbar. „MAN wird seine langfristige Strategie konsequent weiterverfolgen. Mit dem Erwerb der Nutzfahrzeugsparte von Volkswagen in Lateinamerika werden wir dazu einen weiteren Meilenstein erreichen. Wir verfügen neben dem Nutzfahrzeuggeschäft mit dem Maschinenbau über stabilisierende, ausgleichende Aktivitäten. Als Unternehmen mit geringer Verschuldung und starker Eigenkapitalausstattung ist MAN auch auf schwierige Zeiten gut vorbereitet“, erklärte Vorstandsvorsitzender Håkan Samuelsson anlässlich der Vorstellung der Jahresergebnisse. Die MAN Gruppe beschäftigte am 31. Dezember 51.321 Mitarbeiter inklusive Leiharbeitnehmern, das waren 1,8 % mehr als im Vorjahr (50.399). Allerdings wurde die Zahl der Leiharbeitnehmer zum Jahresende deutlich vermindert (-38 %). Im Bereich Nutzfahrzeuge wurden flexible Arbeitszeitmodelle genutzt, um auf die gesunkene Nachfrage zu reagieren. Zudem wird gruppenweit ein konsequentes Programm zur Kostensenkung verfolgt. 2009 erwartet MAN einen geringeren Auftragseingang und einen reduzierten Umsatz. Für den Bereich Nutzfahrzeuge wird mit deutlich niedrigeren Werten von Umsatz und Rendite gerechnet.
MAN legt gute Basis für schwierige Zeiten
Für die MAN Gruppe war 2008 trotz der Auswirkungen der Finanzkrise erneut ein erfolgreiches Jahr. Das operative Ergebnis war mit 1.729 Millionen Euro (+11 %) das Beste in der 250-jährigen Unternehmensgeschichte.