„Der Ausblick auf 2009 ist weiter unsicher. Klar ist aber, dass es ein sehr schwieriges Jahr sein wird“, sagte Samuelsson auf der Hauptversammlung in München. Um die Krise zu überstehen, will MAN die Kosten in diesem Jahr um eine halbe Milliarde Euro drücken. Dafür werden einzelne Investitionen auf den Prüfstand gestellt. „Aber als Technologieunternehmen können wir es uns nicht leisten, unreflektiert und überzogen zu reagieren“, sagte Samuelsson. Außerdem will MAN im Lastwagengeschäft die Zahl der zuletzt 2200 Leiharbeiter weiter senken und befristete Verträge auslaufen lassen, ohne neue Mitarbeiter einzustellen. Ihre Stammbelegschaft von knapp 50.000 wollen die Münchner halten. Dafür werden Zeitkonten und Kurzarbeit genutzt. Die geplante Umwandlung in eine Europäische Aktiengesellschaft (SE) wurde mit fast 99 Prozent der Stimmen gebilligt. Mitte Februar hatten sich MAN und die Arbeitnehmervertreter über die künftige Zusammensetzung des Aufsichtsrates geeinigt. Demnach sollen es nicht mehr 20 Mitglieder wie bisher sein, sondern nur noch 16.
MAN stimmt Aktionäre auf schwieriges Jahr ein
MAN-Chef Hakan Samuelsson hat die Aktionäre des Konzerns auf ein hartes Geschäftsjahr eingestimmt.